Sie wissen, welcher Kaffee am besten schmeckt und kennen sich beim Kaffee mahlen und Kaffee rösten aus? Hier habe ich 10 Fakten über Kaffee, die sogar sie überraschen werden.
1. Elefantenbohne: Die größte Kaffebohne ist die Nicaragua Maragogype, eine Abart der Arabica-Bohne.
2. Der Geduldige wird belohnt: Mit den richtigen Dosen an Schatten, Sonne, Regen und der idealen Temperatur braucht eine Kaffeepflanze trotzdem 3-4 Jahre um die ersten Früchte zu tragen.
3. Die Kaffeepflanze kommt gar nicht aus Lateinamerika: Die Kaffeebohne stammt ursprünglich aus Äthiopien und gelangte 1779 über Kuba auf den amerikanischen Kontinent.
4. Die Kaffeebohne ist gar keine Bohne: Der Kaffee ist eine Steinfrucht. Seine Früchte werden Kaffeekirschen genannt und die uns bekannten Bohnen sind deren Kerne.
5. Qualitätseinteilung: Je nach Anbauregion unterscheiden sich die Klassen. Kaffee aus Kolumbien wird eingeteilt in „Supremo“, „Excelso“, „Extra“ und „Pasilla“. Kenianische Kaffeebohnen werden mit Buchstabencodes (AA, AB, PB, C, E, TT und T) versehen, die Größe, Form und Härte beschreiben. Für Kaffeebohnen ist die Größe ein wichtiges Qualitätsmerkmal, weil je größer die Bohne ist, desto mehr Aromastoffe sind enthalten. Kaffeebohnen aus Costa Rica werden in Strictly Hard Bean, Good Hard Bean, Hard Bean, Medium Hard Bean, High Grown Atlantic, Medium Grown Atlantic und Low Grown Atlantic eingeteilt. Diese Klassifizierung richtet sich nach der Seehöhe der Anbaufläche. In Costa Rica tragen ungefähr 40% der Kaffee-Ernte das Qualitätsmerkmal „Strictly Hard Bean“, was heißt, dass der Kaffee auf über 1300m Seehöhe gewachsen ist.
6. Handverlesen: Sogar heute wird der meiste Kaffee noch mit der Hand geerntet. Ein guter Kaffeepflücker kann bis zu 100 Kilo Kaffeekirschen pro Tag ernten.
7. Ein Hektar Kaffeeplantage: Wie viel Kaffee kann auf einem Hektar Anbaufläche wachsen? Was glauben sie? Ein Hektar erbringt gewöhnlich 12t Kaffeekirschen, beziehungsweise 2,5t Rohkaffeebohnen.
8. Kaffeeimport: Die Vereinigten Staaten sind der größte Kaffeeimporteur, da nur auf Hawaii und Puerto Rico Kaffee wächst.
9. Der teuerste Kaffee: Der teuerste Kaffee ist der indonesische Kopi Luwak, der bis zu 300Euro pro Kilo kosten kann.
10. Der ungewöhnlichste Kaffee: Der teuerste Kaffee ist auch gleichzeitig der ungewöhnlichste. Die indonesische Schleichkatzenart Luwak ernährt sich von reifen Kaffeekirschen, scheidet aber die Bohnen nahezu unverdaut wieder aus. Im Verdauungstrakt des Luwaks entziehen Enzyme den Kaffeebohnen Bitterstoffe und machen den Kaffee dadurch zu einer Köstlichkeit.


Mai 31st, 2010 at 00:07
[...] sich so mit dem Pulver. Sobald die Cafetiere etwas abgekühlt ist, kann man den zubereiteten Kaffee [...]
Juni 9th, 2010 at 09:58
[...] sie ca. 6 EL erkalteten Kaffee und massieren sie diesen in die Haut ein, am besten setzen sie sich dafür in die Badewanne um [...]