Mrz 27
Laserbehandlung - das einfache Mittel gegen Augen- und Hautprobleme
Laserbehandlungen werden als Mittel gegen Hautprobleme, wie zum Beispiel störende Narben, Pigmentflecken oder Falten immer beliebter. Eine Laserbehandlung ist eine einfache und fast schmerzfreie Art von Schönheitsoperation. Die Laserbehandlung fühlt sich auf der Haut in etwa wie kleine Nadelstiche an. Der einzige Haken: Die Behandlung kann bei großen Arealen relativ lange dauern.
Laser steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation” und bedeutet Lichtverstärkung durch induzierte Emission. Man kann mit Laserlicht gezielt bestimmte Hautstellen behandeln, ohne umliegend Hautpartien zu zerstören oder zu beeinträchtigen. Auch kann man speziell einzelne Bestandteile der Haut (tiefer oder höher gelegene Hautschichten) lasern und damit punktuell behandeln und ganz genau auf die Wünsche des Patienten eingehen. Je nach eingesetzter Wellenlänge des Lichts betrifft die Laserbehandlung unterschiedliche Hautschichten.
Eine Laserbehandlung kann man bei verschiedensten Hautproblemen anwenden: Zunächst einmal und am augenfälligsten zur Entfernung störender Hautpartien, wie zum Beispiel von Narben oder Leberflecken, Muttermalen, Feuermalen oder Blutschwämmchen. Man kann jedoch auch Pigmentflecken oder Äderchen entfernen. Dasselbe gilt für Tätowierungen – der Laser kann die störenden Farbpigmente zerstören. Vielfach suchen Patienten auch bei übermäßigem Haarwuchs Abhilfe durch eine Laserbehandlung. Aber auch bei der Glättung von Falten ist der Laser wirksam – für viele vielleicht eine Alternative zu teuren und immer wiederkehrenden Botox-Spritzen?
Doch auch bei Sehschwäche setzt man Laserstrahlen ein. Die am weitesten verbreitete Laserbehandlung am Auge nennt sich LASIK und ist die derzeit populärste Methode für refraktive Chirurgie. Durch eine Neumodellierung wird die Brechkraft der Hornhaut verändert und damit die Fehlsichtigkeit gelindert und in 90 Prozent der Fälle sogar behoben. Die Hornhaut muss für die Schönheitsoperation jedoch dick genug sein, da der Arzt eine Hornhautlamelle vom Auge löst, unter der dann per Laser die Gewebekorrektur vorgenommen wird. Nach der Operation wird die Hornhautlamelle wieder zurück geklappt und verheilt.










