Dez 10
Abitur neben dem Beruf
Fern der Heimat oder doch lieber zu Hause? Diese Frage stellt sich nicht nur den Studierenden, welche auf der Suche nach Hochschulen sind, die hohen wissenschaftlichen Standards entsprechen und anerkannte Reputation genießen.
Bevor man sich jedoch die Frage nach Ferne oder Nähe stellt, steht bei einigen noch die letzte Hürde vor Aufnahme eines qualifizierenden Studiums an: das Abitur.
Sicher muss sich nicht jeder Abiturient bzw. Abiturientin an einer (Fach)Hochschule einschreiben. Oftmals sind ja bereits die Einstellungsvoraussetzungen für bestimmte Berufe oder auch Lehrstellen mit dem Abitur verbunden. Trotzdem ebnet das Abitur den Weg an jede staatliche und theoretisch auch private Hochschule, das Erfüllen Studienfach-spezifischer Aufnahmebedingungen vorausgesetzt.
Um in die Ferne zu gelangen, bedarf es in Zeiten von Fernabi und Fernstudium nicht mal räumlicher Veränderung. Gerade, wenn das Abi berufsbegleitend oder neben anderen zeitaufwändigen Aufgaben gemacht werden soll, bietet sich das Fernabi als Alternative zur Präsenzschule an. Zeitliche und räumliche Flexibilität geben entsprechende Spielräume. Moderne Fernschulen bieten außerdem unterstützende Online-Tutorien und virtuelle Lerngemeinschaften an, welche bei der Bewältigung der jeweiligen Studienbriefe und Lernkontrollen hilfreich sein können.
Nachteilig hingegen kann sich diese ‘Freiheit’ für jene auswirken, denen es schwer fällt, sich selbst genügend zu motivieren, um die jeweiligen Lernziele im vorgegebenem Zeitrahmen zu erreichen. Fernabi bedeutet nämlich in erster Linie ein großes Maß an Selbstorganisation, was das Lernen, wie auch das Vor- und Nachbereiten des geforderten Lernstoffs angeht. Daher gilt es, sich im Vorfeld über diese nicht zu unterschätzenden Voraussetzungen klar zu werden und abzuwägen, ob Fernabitur oder Präsenzschule für das Erreichen des persönlichen Abschlussziels geeigneter sind.










