Sep 02
Absinth: Die grüne Muse
Absinth wurde von allen Künstlern, in allen vergangenen Jahrhunderten, getrunken, genossen, verehrt und als Inspirationsquelle genutzt.
Der Schwerpunkt des Absinthkonsums liegt aber eindeutig in Frankreich. Sowohl in Künstlerkreisen als auch bei der ganz normalen Bevölkerung. In Frankreich wurde vor dem letzten Verbot ungefähr 2/3 der gesamten Weltproduktion von Absinth getrunken. Viele französische Künstler waren nachweisbar abhängig von Absinth. Man beachte: von Absinth und nicht von Alkohol in erster Linie.
Absinth hatte als einzigartige Wirkung, im Vergleich zu anderen Spirituosen, da jedes eine psychoaktive Substanz enthält, eine psychoaktive Wirkung. Diese Substanz mit dem Namen Thujon, ist in der chemischen Zusammensetzung in etwa vergleichbar mit dem THC, einem Wirkstoff der Cannabispflanze. Konsumenten berichten, dass die Wirkung durch aus ähnlich sein kann, die Sinne erweitert und halluzinogen wirkt.
Aus diesem Grunde verwendete sehr viele Künstler in der Vergangenheit Absinth als im Inspirationsquelle, als Muse. Der Mythos der sich um Absinth rankt wird auch von der grünen Fee beherrscht. Da ist die visuelle Inspirationsquelle, der Mythos des Absinth: die grüne Fee. Die grüne Fee besucht jeden, der einen Absinth trinkt. Die grüne Fee ist die Muse der Künstler. Sie wurde und wird gefeiert, sie wurde und wird getrunken sie diente und diente auch heute noch als Inspirationsquelle.
Allerdings ist es heutzutage viel einfacher als zu früheren Zeiten, um einen Absinth zu kaufen. Heutzutage kann man auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten einfach im Internet surfen, einen Absinth Shop besuchen, und sich einen Absinthe bestellen. Nichts einfacher als gesetzlich erlaubt ist dieses Getränk inzwischen auch wieder.
Autor: Celso Cardozo
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