Feb 22
AFL — Fahrzeuglicht-Technologie: Infos und Nutzen
Es sind grundsätzliche Entscheidungen, welche Technologie ein Automobilbauer forciert und wo er Schwerpunkte in Forschung und Produktion setzt. Das Unternehmen Opel investiert beispielsweise bereits seit Jahren viel Geld und Zeit in die AFL – Technologie bei Autoscheinwerfern, um sie als Lichtquelle in Fahrzeuge des Unternehmens zu integrieren. Das führt bereits jetzt dazu, dass Nachtfahrten auf deutschen Straßen sehr viel sicherer sind. Die neueste Generation der AFL Technologie kommt beim Opel Insignia zum Einsatz, der der Öffentlichkeit voraussichtlich im Juli 2008 in London vorgestellt wird. Was leistet diese Technologie? Und warum macht es Sinn, sie zu nutzen? Die Fragen sind gestellt, die Antworten… folgen.
Opel setzt bei der Adaptive Forward Lightning (AFL) — Technologie konsequent auf lichtstarke Bi-Xenon-Scheinwerfer, bei denen eine einzige Lampe pro Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht ausreicht. Die Intensität sowie die Farbe des Lichtes bleiben beim Umschalten meist gleich, was die Augen des Fahrers schont und dadurch mehr Sicherheit bei Nachtfahrten garantiert. Eine so genannte Frei-Form-Walze variiert den ausgeleuchteten Bereich der Straße je nach Fahrsituation. Opels Fahrzeuge mit AFL – Technologie besitzen eine ganze Reihe von Sensoren, mit denen die jeweilige Fahrsituation definiert wird. Die Sensoren erkennen etwa die Geschwindigkeit des Autos, Nässe auf der Straße und Kurvenbewegungen. Und das Scheinwerferlicht wird der jeweiligen Situation angepasst.
Mit der neuen Generation der AFL – Technologie von Opel lassen sich insgesamt neun verschiedene Lichtfunktionen realisieren. So werden die Scheinwerfer beispielsweise bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h automatisch auf Stadtlicht umgeschaltet, auf ein relativ breites, symmetrisches Licht mit begrenzter Reichweite. Bei noch langsamerer Geschwindigkeit (30 km/h) kommt Spielstraßenlicht zum Einsatz, bei dem der Lichtkegel etwas in Richtung Straßenrand geschwenkt wird. Bei Landstraßenfahrten wiederum werden beide Straßenränder hell und weiträumig ausgeleuchtet, um etwa Tiere, die auf die Straße laufen, frühzeitig zu erkennen. Sehr schön demonstrieren lässt sich das Zusammenspiel der Sensoren beim Autobahnlicht: Dieses Licht wird aktiviert, sobald die Fahrzeuggeschwindigkeit 100 km/h übersteigt und der Kurvensensor eine für Autobahnen typische geringe Kurvenanzahl registriert. Die Scheinwerfer werden höher eingestellt, da man nicht mit Gegenverkehr rechnen muss; sie leuchten 140 Meter weit und betonen etwas stärker den linken Straßenrand. Wettersensoren registrieren bei der AFL – Technologie auch Schnee- oder Regenwetter: In diesem Fall wird das Licht der Scheinwerfer asymmetrisch verteilt; es wird rechts etwas stärker, damit man den Fahrbahnrand besser erkennt, links etwas schwächer, um andere Fahrzeuge nicht zu blenden. So sieht die Moderne der Fahrzeugbeleuchtung aus!
weitere Infos und Videos (englisch) finden sich hier:
http://www.gmnext.com/videos.aspx?id=1c9c0021-3575-48ba-b725-e10151280146










