Mai 30

Auf welche Art der Organismus sich gegen bestimmte Nahrung wehrt

Tag: Essen und Trinken
Franz Moor (franz.moor[at]arcor.de) @ 30. Mai 2010 um 19:34 Uhr

In der heutigen Zeit hört und liest man immer öfter von Leuten, die an chronischen Krankheiten ohne Befund leiden. Man hört von vielen Personen, auch bereits von Kindern, die unglaublich von Allergien geplagt werden. Auslöser für zahlreiche Erkrankungen sind allergieauslösende Bestandteile, gegen die der Körper sich mit Beschwerden wehrt.
Nahrungsmittel können bei Personen, die auf einige Inhaltsstoffe allergisch reagieren, zu einer eingeschränkten Lebensqualität führen. So können bei diesen Leuten nach dem Genuss von Milchprodukten Magen – und Darmprobleme, Hautausschläge und viele andere Befindlichkeitsstörungen auftauchen, da diese Menschen das Molkeeiweiß nicht verdauen können.
Ein Teil der Bevölkerung ahnt jedoch nicht einmal, dass auch die Inhaltsstoffe von Körnern zu Allergien führen können.
Oft erfährt der Patient erst nach vielen langwierigen Arztbesuchen und Untersuchungen, dass er eine Weizenallergie, eine Zöliakie oder Glutenallergie hat. Die Krankheitsbezeichnung Sprue ist der Mehrzahl von Personen nicht bekannt, jedoch bedeutet sie lediglich, dass der Patient durch eine Unverträglichkeit Gluten leidet.
Die Krankheit wurde im 19. Jahrhundert zum ersten Mal von einem Arzt beschrieben. Im Weizen, wie auch in zahlreichen anderen Getreidesorten befindet sich die Substanz Gluten und Personen, die diese Stoffe nicht verdauen können, reagieren allergisch. Das Immunsystem erkennt Gluten als Fremdkörper und die Abwehrkräfte des Abwehrsystems des Körpers bekämpfen den Stoff, es entstehen im Dünndarm Entzündungen – die Dünndarmschleimhaut wird geschädigt.Auf diese Weise können Mineralstoffe, Vitamine und Eisen nicht mehr korrekt zerlegt werden, dem Organismus fehlen Vitalstoffe, die für die Gesundheit wichtig sind und als Folge reagiert der Körper mit verschiedenen Krankheiten.
Die Krankheit Sprue äußert sich durch Störungen wie z.B. Durchfälle, Blähungen, Verstopfung, Erbrechen, Appetitlosigkeit. Kleinkinder können ebenfalls bereits daran erkranken, z.B. hier an Wachstumsstörungen leiden, und erst mithilfe einer Stuhluntersuchung kann die Erkrankung festgestellt werden.
Eine Weizenallergie kann sich in Leiden wie Bronchitis, Darmproblemen, geistigen Störungen, einer dauernden Müdigkeit, Juckreiz an der Haut, auch Völlegefühl und anderen chronischen Leiden ohne Befund äußern. Wenn jemand oft gesundheitliche Probleme oder Befindlichkeitsstörungen hat, die man kaum zuordnen kann, sollte man einen Test auf eine Weizenunverträglichkeit vornehmen lassen.

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