Mrz 20

Ausbauhaus – das günstige Fertighaus

Tag: Familie
H. Wiedow (h[at]wiedow.de) @ 20. März 2007 um 14:31 Uhr

Bauherren die wirklich günstig bauen wollen, entscheiden sich immer öfter für die Errichtung eines Fertighauses. Denn es ist so, dass Fertighäuser deutlich günstiger als vergleichbare Massivbauten sind. Das hat nichts mit der Qualität der Häuser zu tun, sondern liegt ganz einfach daran, dass die Fertighaushersteller ihre Kosten besser steuern und beispielsweise auf mehrere Fertighausprojekte verteilen können, wie zum Beispiel die Architektenkosten. Somit bleiben nicht alle Kosten an den Bauherren hängen und diese sparen eine ganze Stange Geld. Der Kostenvorteil beläuft sich im Durchschnitt auf 20 Prozent.

Noch günstiger baut man, wenn man sich für ein Ausbauhaus entscheidet. Hierbei handelt es sich um ein Fertighaus, bei welchem der Innenausbau vom Bauherrn selbst vorgenommen wird. Somit erspart er sich einen Teil der Lohnkosten und kann die Gesamtkosten nochmals senken. Diese zusätzliche Kostenersparnis beläuft sich auf rund 10 bis 15 Prozent - wobei es natürlich auch immer darauf ankommt, welche handwerklichen Fähigkeiten der Bauherr mitbringt oder ob er Freunde und Bekannte hat, die im beim Baus des Ausbauhauses helfen.

Fertighäuser und Ausbauhäuser sind auch im Betrieb besonders günstig. Die typischen Baustoffe wie zum Beispiel Holz besitzen äußerst gute Dämmwerte. Somit fällt der Wärmebedarf eines Fertighauses fast immer niedriger als bei einem konventionellen Massivhaus aus. Das mag sich vielleicht nicht besonders beeindruckend anhören, ist es aber. Denn bei einer guten Wärmedämmung lassen sich die Heizkosten auf bis zu 50 Prozent senken - und wenn man einmal berücksichtigt, wie hoch die heutigen Heizkosten sind, dann macht das über Jahre hinweg gerechnet eine ganze Menge Geld aus. Wenn man dann noch auf alternative Energie wie zum Beispiel die Solarenergie setzt, dann kann man die Betriebskosten der Immobilien auf ein Minimum bringen.

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