Sep 30
Auto ummelden – so geht’s
Das Ummelden von Autos, Motorrädern oder anderen Fahrzeugen ist einfacher als gedacht: Man braucht nur zum zuständigen Straßenverkehrsamt zu gehen und etwas Geld mitzubringen, denn ganz kostenfrei ist der Service leider nicht. Die Kosten sind von Zulassungsstelle zu Zulassungsstelle etwas unterschiedlich. Bei der Zulassungsstelle Köln fallen beispielsweise zwischen 18,60 Euro und 28,90 Euro an – je nachdem, ob das Fahrzeug bereits in Köln gemeldet war, von außerhalb kommt oder ganz neu zugelassen wird. Bei der Zulassungsstelle Frankfurt fallen die Gebühren geringfügig höher aus. Die Angaben schließen die Kennzeichen allerdings nicht mit ein, denn diese müssen extra bezahlt werden. Das Abmelden eines Kfz ist meist etwas günstiger. Hierfür sollte man rund 10 Euro veranschlagen.
Was brauchen man denn noch - außer etwas Geld? Zeit! In manchen Ämtern kann die An- oder Abmeldung schon einen ganzen Vormittag in Anspruch nehmen - deshalb ist es auch ärgerlich, wenn man nach langer Wartezeit wieder nach Hause geschickt wird, bloß weil die Unterlagen nicht vollständig mitgenommen wurden. Daher sollte man auch daran denken, den Personalausweis, den Kaufvertrag, den Kfz-Schein und Kfz-Brief sowie die Versicherungs-Doppelkarte (das ist der Versicherungsnachweis) mitzubringen. Sollte ein Dokument einmal nicht auffindbar oder verloren gegangen sein, so wäre ein vorheriger Anruf bei der Zulassungsstelle sehr empfehlenswert. Möglicherweise kann dann ein anderes Dokument mitgebracht werden oder es findet sich eine andere Lösung.
Hat man selbst keine Zeit für den Gang zur Zulassungsstelle und möchte zum Beispiel den Ehepartner hinschicken, dann sollte man einfach eine unterschriebene Vollmacht mit Namen, Datum und Ort ausstellen. Auch wer nur ins nächste Dorf umzieht oder nur ein paar Häuser weiter, muss die neue Anschrift in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Dies ist jedoch häufig auch direkt beim Bürgeramt möglich und kann daher auch gleich direkt bei der personenbezogenen Ummeldung mit erledigt werden.
Autor: André Richter
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