Nov 30

Baden und Wellness sind zwei Seiten einer Medaille

Tag: Wellness
Frank Bergmann (ixp24-mail[at]yahoo.de) @ 30. November 2007 um 09:34 Uhr

Nach einem anstrengenden Arbeitstag freut man sich oft besonders dann auf den Feierabend, wenn man plant ein Vollbad zu nehmen. Bereits der Gedanke daran wirkt wohltuend und lässt stressige Meetings und Staus viel leichter ertragen. Es gibt keine Plätze im Wohnumfeld, wo Körper und Geist mehr Entspannung finden können als beim Vollbad in der Badewanne. Die deutsche Sprache hat für diese Kultur des Wohlbefindens einen Ausdruck aus dem Englischen übernommen: Wellness. Man kann es im Deutschen anders kaum in Worte fassen. Bereits beim Einlaufenlassen des Wassers in die Badewanne durchdringt uns ein wohliges Gefühl, eine Art von Vorfreude. Das warme Wasser verstärkt die Düfte von Badezusätzen, lässt sie emporsteigen und macht das Wannenbad zur einem sinnlichen Erlebnis. Wenn man sich dann erst in das warme Wasser hineinlegt hat und die Seele baumeln lässt, erreicht die Entspannung ihren Höhepunkt. Es beginnt nun eine Phase – vergleichbar der Meditation – wo es uns gelingt einmal abzuschalten und den Alltag für einige Zeit hinter uns zu lassen. Wellness gerät somit zur Therapie für Körper und Seele und macht das Badezimmer zum Inbegriff dieser Wohlfühlwelt mit der Badewanne im Mittelpunkt. Während die traditionelle Betrachtungsweise das Baden auf die physische Reinigung des Körpers reduziert, erfährt die Badewanne durch den Wellnessgedanken eine völlig neue Definition und macht das Badezimmer zu einer Oase des Wohlbefindens. Dieses lässt sich noch steigern durch einen Whirlpool, bei dem über verschiedenartige Düsen Wasserstrahlen erzeugt werden und eine massierende Wirkung auf den Körper ausüben. Durch Injektion von Luft wird zudem ein Auftrieb erzeugt, der allgemein als angenehm empfunden wird. Als eine Art Weiterentwicklung der Badewanne findet man Whirlpools in öffentlichen Bädern und Saunen und mit wachsender Tendenz auch im privaten Umfeld.

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