Drei Viertel der Samenflüssigkeit wird in der sogenannten Vorsteherdrüse – meist besser unter dem Namen Prostata bekannt – gebildet. Das kleine Organ, das gleich unter der Blase liegt, und den Anfang des Harntrakts umschliesst, ist somit für die Fortpflanzungsfunktion des Mannes von grosser Bedeutung. Umso unangenehmer ist es, wenn eine chronische Prostatitis die Prostata befällt. Dies kann zu einer unproportionalen Vergrösserung führen und somit Schmerzen bei der Urinabgabe und bei der Erektion verursachen. Der sonst unbeschwerte Alltag der Betroffenen wird deutlich beeinträchtigt, da sie jederzeit mit einem Ziehen im innern des Geschlechtsbereichs rechnen müssen. Deshalb ist es wichtig, Prostatitis-Symptome möglichst schnell zu bekämpfen.
Dazu müssen jedoch die verschiedenen Formen der Krankheit unterschieden werden. Die National Institutes of Health der USA haben vier Kategorien von Prostatitis identifiziert. Chronische Prostatitis wird dabei in eine bakterielle und die abakterielle Version unterteilt. Gegen die erste lässt sich meist mit Antibiotika angehen, da deren Verursacher die Darmbakterien Escherichia Coli sind. Sind die Prostatitis Symptome jedoch abakteriell bedingt, ist die Lösung des Problems in natürlichen Mitteln zu suchen. Denn für die Zerr- und Stechschmerzen rund um Blase und Anus ist dann meist eine verkrampfte Muskulatur des Beckenbodens verantwortlich. Aufgrund der permanenten Verspannung werden die Nervenzellen überreizt und können entzündliche Prozesse verursachen.
Wissenschaftler haben neulich eine äusserst wirksame Methode gegen chronische Prostatitis in ihrer abakteriellen Form entwickelt. Ein spezielles Trainingsprogramm, von Firmen wie Orgawell jetzt erstmals im Internet angeboten, erlaubt es, die verkrampften Muskeln wieder in einen entspannten Zustand zu bringen. Gleichzeitig wird die gesamte Beckenbodenmuskulatur gestärkt, was Prostatitis Symptome vermindern kann. Auf diese Weise erhalten Betroffene die verloren gegangene Lebensqualität zurück. In jedem Fall sollten die Beschwerde-Symptome ärztlich untersucht werden, um ernsthafte Krankheiten ausschliessen zu können.
Kathrin Grieder, info(at)orgawell.ch

