Jun 08
Das Geheimnis der “japanischen Messer”
Ein echtes japanisches Messer ist nicht nur ein Küchenwerkzeug, es ist eine Lebenseinstellung.
Es steht für Lebensqualität, für Liebe zum Essen, für die Liebe zum Genuss.
Das behaupten zumindest einige Liebhaber dieser angeblich schärfsten Messer der Welt.
Doch was unterscheidet die japanischen Kochmesser von den herkömmlichen Messern aus Mitteleuropa? Zum einen liegt der wesentliche Unterschied im verwendeten Stahl. Der bei der Herstellung von japanischen Messern verwendete Stahl hat einen höheren Härtegrad als andere Messer, was ihn allerdings auch bruchanfälliger macht. Aus diesem Grund bestehen die Klingen der Messer aus mehreren Schichten von Stahl unterschiedlichen Härtegrads, was dem Messer Stabilität und Flexibilität verleiht. Der höhere Härtegrad macht jedoch auch das Schleifen durch spezielle sogenannte “japanische Wassersteine” notwendig. Schleifmaterialien, wie sie zum Schleifen von europäischen Messern verwendet werden können, würden das Messer aus Japan beschädigen. Der andere Grund dafür, daß die Qualität der Japanmesser immer noch unangreifbar ist, ist die lange Tradition der japanischen Messerschleifereien. Die Geheimnisse der schärfsten Messer der Welt werden hier seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben und laufend verfeinert. Jedes japanische Messer ist ein handgefertigtes Unikat. Die Herstellung erfordert viele Arbeitsschritte und stundenlange konzentrierte Arbeit erfahrener Messermanfakteure. Dies erklärt auch die teilweise hohen Preise, aber bei japanischen Messern gilt, was auch für viele andere Anschaffungen gilt: Besser gleich auf Qualität achten- Wer billig kauft, kauft oft zweimal.










