Nov 15

Depotkonto – Die Qual der Wahl

Tag: Geldanlage
Thomas Semagio (stefan[at]webzmaster.com) @ 15. November 2009 um 21:48 Uhr

Ein Depotkonto ist wie der Name es bereits erahnen läßt, ein Aufbewahrungsort. Hier können Investmentfonds und Aktien oder Zertifikate aufbewahrt und von hier aus verkauft oder neu angekauft werden. Wer mit Aktien ein Vermögen aufbauen möchte, benötigt dazu ein Depotkonto zur Verwaltung und Aufbewahrung der Wertpapiere. Auf einem Depotkonto werden keine Geldbestände gelagert.

Man kann ein Depotkonto sowohl bei einem Finanzinstitut eröffnen, als auch auf die in der Regel günstigeren Konditionen von Onlinebanken zurückgreifen, die diese anbieten können, da sie keine Kosten für Filialen oder kundige Berater zahlen müssen. Für ein Online-Depotkonto ist eine Internetverbindung und eigenes Wissen zur Wertpapierverwaltung notwendig, denn ein Berater steht nicht zur Verfügung.

Wie teuer, die Führung eines Depotkontos ist, hängt aber nicht nur von der Filiale oder der Onlinevariante ab, sondern von den Bedingungen der Institute. Manche Finanzinstitute bieten die reine Kontoverwaltung kostenlos an und verlangen dann nur Gebühren für die jeweilige Transaktion der Wertpapiere (Ankauf oder Verkauf). Andere Anbieter verlangen die zusätzliche Eröffnung eines Girokontos als Referenzkonto, dass eine Mindestsumme an Geld enthalten muss, bestimmte Mindestmengen an Transaktionen oder Mindestmengen an Transaktionen in einer bestimmten Zeit und verzichten dafür auf die reinen Kontoverwaltungsgebühren.

Seltener kommen auch Depotkontoanbieter vor, die sowohl eine Kontoverwaltungsgebühr, Zahlungen für Transaktionen und eine Courtage auf die Transaktionssumme verlangen. Um eine Übersicht über die Vorgänge auf seinem Online-Depotkonto oder auch dem Depotkonto bei einer Bank zu haben, ist es üblich, Kontoauszüge einzusehen, die neben der Stückzahl der jeweiligen Wertpapiere uach den Nennbetrag und die Bezeichnung, sowie alle Transaktionsvorgänge enthalten. Selbst wenn man nicht ein Online-Depotkonto eröffnen möchte, weil man noch nicht genug Wissen für dessen Verwaltung zu haben glaubt, sollte man sich über die Anlageziele auch bei Depotkonten einer Bank bewußt sein. Manche Institute bieten sogar Depotkonten bestimmter Sachgebiete an, auf die sie sich spezialisiert haben.

Von der Anlagedauer her, unterscheidet man bei Depotkonten zwischen kurzfristigen (0-6 Monate), mittelfristigen (bis 5 Jahre) und langfristigen Anlagedauern, die über einen Zeitraum von über fünf Jahren gehen.

Schlagwörter: , , ,

Was meinen Sie dazu?