Um sehr schwere Güter zu verschieben, die mit Muskelkraft selbst nicht transportiert werden könnten, zeigen sich unterschiedlichste Formen an. Durchgesetzt hat sich außerordentlich im Baugewebe die Anwendung von Staplern, mit denen die Gesundheit und Schutz der Fachkräfte am günstigsten gewährleistet und ein schneller Transfer vollzogen wird. Die Logistik von Warengütern wird durch diese mit einem Motor ausgestatteten Staplern um einiges vereinfacht und beschleunigt. Bereits 1919 entwickelt, dienen Gabelstapler in beginnender Linie dem Transfer von Paletten jeglicher Art. Um dabei diese Aufgaben zu erfüllen, ist der gewöhnliche Stapler mit 2 aus Stahl bestehenden Gabeln ausgerüstet, die normalerweise vertikal, gegebenenfalls aber auch horizontal zu bewegen sind. Um das Transportgerät Gabelstapler den individuellen Bedürfnissen und Situationen des jeweiligen Einsatzortes demzufolge nutzen zu können, wurden mit der Zeit verschiedenste Bauarten erfunden. Die Gabeln eines Gabelstaplers, der nebenbei übrigens auch Seitenstapler benannt wird, liegen sich quer zur Bewegungsrichtung. Dementsprechend ist ein sicherer und simpler Transfer speziell grösserer Güter gewährleistet. Bei einer vorderen Lage der Gabeln wäre das Anheben beispielsweise von breiten Holzlatten in schmalen Fluren beziehungsweise durch Türen eigentlich nicht möglich. Vollends andersartig als der Dieselstapler sieht der Teleskopstapler aus, der überwiegend im Montagegewerbe eingesetzt wird. Seine Besonderheit ist seine Nutzung als rollender Materialträger. Dass man den Gabelstapler mit verschiedenen Ausrüstungsteilen montieren könnte, macht ihn zu einer besonders vielseitig einsetzbaren Baumaschine. Die Wahl, mit einem einzigen Fahrzeug Erdbohrer und Arbeitsbühnen fast gleichzeitig verwenden zu können, erwirtschaften für die Baubranche einen immensen Zeitgewinn, der letzlich nebenher auch dem Endkunden zuteil wird. Die Gewinne der Anwendung eines Staplers zeigen sich allerdings nicht nur aus seiner immensen Beständigkeit und seiner vielseitigen Einsetzbarkeit. Aufgrund der hohen Anforderungen ist die Anzahl der durch Flurförderfahrzeuge entstandenen Unfälle weiterhin rückläufig.

