Nov 06

Der Oliven Baum

Tag: Bio,Essen und Trinken,Sonstiges
Nicola Lavacca (nesta123[at]gmx.net) @ 6. November 2008 um 12:00 Uhr

 

Olivenbäume sind faszinierende Pflanzen, sie werden hauptsächlich in warmen Regionen angebaut. Die wilde Olive hat ein so genannten disjunktes Areal, sie befindet sich hauptsächlich im Mittelmeergebiet, im nahen Osten, in Südafrika und auch in Australien. Australisches Olivenöl hat den Ruf, äußerst intensiv zu sein – gerade in der Konsistenz und im Geschmacksverhältnis.

Kommen wir kurz zur Ökologie der Olivenbäume, hierbei handelt es sich um ein überaus wichtiges Element im Bereich der mediterranen Vegetation und Kulturlandschaft. Besonders gut gedeiht und wächst er in einem Klima zwischen durchschnittlich 15°C bis 20°C, mindestens benötigt er im Jahr 200 Millimeter Niederschlag, eine optimale Wassermenge wäre 500 bis 700 Millimeter.

Nachfolgend ein paar Beispiele für mediterrane Pflanzengesellschaften mit Olivenbäumen: Ägäischer Ölbaum-Pistazien-Hartlaubwald (Oleo-Ceratonion): Von der Ölbaum-Pistazien-Hartlaubwald-Formation gibt es Klima abhängige Variationen. In allen Variationen sind aber folgende Arten vertreten: Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua), Immergrüne Pistazie (Pistacia lentiscus) und Olea europaea ssp. europaea beziehungsweise Wilder Ölbaum (Olea europaea ssp. sylvestris, auch Oleaster genannt).

Olivenbäume, von welchen Olivenöl gewonnen wird, werden meistens künstlich angepflanzt; diese Vegetationsformation besiedelt meist den Küstenbereich und kommt nur bis in einer Höhelage von etwa 200 Meter über dem Meeresspiegel auf sehr grünen Böden und bei einem subhumiden Klima vor.

Gerade in Portugal trifft diese eben genannte Beschreibung optimal zu, er ist Bestandteil des Harlaubwaldes von Portugal. Auch die Region spielt für den Geschmack des portugiesischen Olivenöls eine wichtige Rolle.

Olivenkerne der Olivenbäume werden meistens durch Vögel verbreitet, die die Oliven fressen und die Kerne wieder ausspucken. So erfolgt die natürlich Vermehrung von Olivenbäume. Olivenbäume in Kultur werden jedoch in den meisten Fällen über Stecklinge vermehrt. Dies hat den Vorteil, dass alle Jungpflanzen alle guten Eigenschaften der Mutterpflanze auch erlangen werden.

 

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