Sep 07
Der Unterschied zwischen einer Teekanne und einer Kaffeekanne
Wie Sie sich sicherlich denken können, stammt die Erfindung der Teekanne aus China und wurde dort 221 vor Christus das erstemal namentlich erwähnt. So lange gibt es, zumindest meines Wissens, die Kaffeekanne noch nicht. Aber obwohl beide denselben Zwecken dienen, nämlich dem warmhalten, servieren und transportieren des Kanneninhaltes dienen, gibt es doch auch ein paar kleine, feine Unterschiede zwischen beiden, die einem aufmerksamen Betrachter bestimmt ins Auge fallen werden. Zum einen wird der Tee, im Gegensatz zum Kaffee, meist auch in der Teekanne zubereitet. Die Teeblätter oder Teebeutel werden in die Teekanne eingefüllt und dann mit entsprechend heißem Wasser übergossen. Nach der je nach Teesorte unterschiedlichen Ziehdauer kann der Tee serviert werden, wobei bei Verwendung von Teebeutel diese vorher entfernt werden, während die Teeblätter meist in der Kanne bleiben. Betrachtet man nun die Physiognomie der Teekanne, so wird man erkennen, dass sie den Eigenarten des Tees angepasst ist. Denn beim Tee bleiben im Allgemeinen die Teeblätter am Boden und so ist auch das beste Aroma im unteren Teil der Flüssigkeit zu finden. Deshalb wurde bei Teekannen, im Gegensatz zu den Kaffeekannen, die Ausschenktülle sehr tief, wenn nicht sogar ganz am Boden der Teekanne angebracht. So wird der am besten aromatisierte Teil des Tees zuerst ausgeschenkt, während der andere Teil noch Zeit hat, an Aroma zu gewinnen. Aus demselben Grund sind Teekannen auch meist fast breiter als hoch. So kann nämlich das Wasser besser mit den am Boden liegenden Teeblättern in Berührung kommen und sich der Geschmack des Tee vervollkommnen. Da bei der Verwendung von Teeblättern diese auch nach der Ziehzeit im Wasser bleiben, enthalten viele Teekannen eine Filtervorrichtung, damit die Blätter nicht mit in die Tassen ausgeschenkt werden und dem Genießer dann zwischen den Zähnen kleben.
Michel Michale
Michel Michale










