Sep 03
Die Ergonomie und der Arbeitsplatz
Die Arbeitsbedingungen der Menschen wurden in den letzten Jahren sehr stark unter die Lupe genommen. Der Grund hierfür waren die stetig steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Am meisten erkranken Menschen dabei, wenn sie im Büro an einem Schreibtisch sitzen Tag ein, Tag aus an einem Rücken- oder einem Nackenleiden. Unter Umständen kann eine derartige Erkrankung auch zur Berufsunfähigkeit führen. – Um hier Vorsorge zu treffen kann vor allem der Arbeitgeber etwas tun, nämlich indem er dafür sorgt, dass jeder seiner am Schreibtisch tätigen Mitarbeiter einen ergonomischen Bodenschutzmatten bekommt.
Man muss dabei bedenken, dass ein Arbeitnehmer, dessen Arbeitsmittelpunkt ein Schreibtisch ist (mit, oder ohne PC ist dabei unerheblich) immerhin bis zu 8 Stunden täglich (wenn Überstunden geschoben werden, dann auch merklich länger) auf ein und demselben Sitzmöbel sitzt. Die Investition in einen ergonomischen Bürostuhl lohnt sich dabei, denn in einem Unternehmen, in dem es ergonomische Büromöbel gibt, gibt es weniger Kranke.
Zum Vergleich einmal: Auf einem Stuhl zu Hause ist das im Vergleich praktisch nur so lange, wie man am Esstisch sitzt und das sind – bis auf wenige Ausnahmen bei Familienfeiern etc. – meist nur wenige Minuten. Bürostühle findet man aber nicht nur in Unternehmen, sondern auch im heimischen Kinderzimmer.
Unsere „Sitzkultur“ ist dabei noch gar nicht so alt, denn es waren zunächst die Könige und Reiche, denen es vorbehalten war über ein Sitzmöbel zu verfügen in Form von einem Stuhl. „Das normale Volk“ nutzte hingegen benutzte Holzpflöcke und Steine als Sitzgelegenheit.
Aber im 16. Jahrhundert schließlich verbreitete sich das Kulturgerät „Stuhl“ aber unter der „normalen“ Gesellschaft. In die Denkweise der Menschen hat sich dabei auch das „am Tisch sitzen“ und „das Sitzen“ zu verschiedenen Gelegenheit überhaupt. – Von Ergonomie konnte man damals wirklich nicht sprechen.
Michel Michale










