Dez 10
Die Handymanie in unserem Alltag
Still und heimlich hat sie sich in unseren Alltag eingeschlichen. Die Handymanie. Wer sich auf die Straße begibt, nein sogar im eigenen Haus, wird überall mit Handys telefoniert, es werden SMS geschrieben, Kalendererinnerungen eingetragen, Visitenkarten getauscht, es wird mit dem Handy im Internet gesurft und Musik gehört. Wer kein Handy hat, scheint klar im Nachteil: Er ist nicht einfach überall und immerzu erreichbar. Zwar gibt es immer Menschen, die der Meinung sind, dass sie kein Handy brauchen, aber wer ehrlich ist, sieht er sich doch im klaren Nachteil. Man begegnet eigentlich keinem Menschen mehr in der Stadt, der auf der Suche nach einer Telefonzelle ist, oder das nötige Kleingeld sucht um ein Telefonat zu tätigen. Bis zu 60 Prozent der Menschen haben im vergangenen Jahr 2006 ein Handy besessen. Die Tendenz ist klar ansteigend. Es ist nicht nur so, dass 60 Prozent im Besitz eines Mobiltelefons sind, nein, sie besitzen meist 2 bis drei Stück, durch abgelaufene Verträge oder als Ersatzhandy für das momentan eingesetzte Handy.
Dies begann vor etwa zehn Jahren. Bei den Geschäftsleuten fing es mit den Autotelefonen an, nun aber gibt es von denen nicht mehr viele. Handys und Freisprecheinrichtungen für die Autofahrt wird von der Kurz- bis zur Langstrecke genutzt. Doch mit dem Handy zu agieren und dabei aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen ist nicht erlaubt. Es wird mit Geldstrafen angegangen.
Die Möglichkeiten die ein Handy bietet sind schier unbegrenzt. Man kann mit dem Handy und dem passenden Handytarif mehr als die bereits oben genannten Dinge wie telefonieren, SMS versenden, Fotos machen, mp3 und Videoplayer nutzen, man kann auch eMails und Mulitmedia-Messages versenden und vieles mehr. Jedes neue Modell verfügt über diese inzwischen Standartfunktionen und birgt meist noch eine neue, vorher unbeachete Funktion.










