Mrz 01

Die Jugend und die passende Dekoration

Tag: Sonstiges
Torsten Maue (torsten.maue[at]gmail.com) @ 1. März 2010 um 14:33 Uhr

Jugendliche haben sehr hohe und zuweilen auch sehr bizarre Ansichten bezüglich Mode und Einrichtung. Deshalb richten diese Jugendlichen in der Regel ihre ehemaligen Kinderzimmer zu einem so genannten Jugendzimmer auf. Was dabei alles geschieht, kann sich manch einer sicherlich schon vorstellen, andere können dies aber nicht, deshalb soll hier einmal näher darauf eingegangen werden. In der Pubertät entwickeln Jugendliche oftmals einen gewissen Hang zur Rebellion, was es den Eltern nicht gerade einfacher macht, die Jugendlichen zu verstehen. Im Zuge dieser Rebellion soll also das ehemalige Kinderzimmer zu einem Jugendzimmer umfunktioniert werden. Dazu bedarf es für gewöhnlich einer gewissen Resistenz gegenüber unerklärbarem.

Speziell Jugendliche, die sich der Gothic-Szene verschrieben haben, verlangen den Eltern oftmals sehr viel ab. Bei der Einrichtung des Zimmers wird die Farbe Schwarz bevorzugt integriert, was einen insgesamt düsteren Eindruck vermittelt. Dazu werden möglicherweise noch dekorative Elemente wie Totenköpfe verwandt, auf denen eine Kerze ihren Platz finden. Solche Feinheiten sind relativ normal und sollten noch kein Anlass zur Sorge sein. Dies gehört zur normalen Entwicklung des Jugendlichen dazu und gibt sich bei den allermeisten mit der Zeit wieder. Und selbst wenn sich dieses Faible nicht wieder von selbst auflöst, hat der Stil des Jugendlichen keinerlei Aussagekraft über den Entwicklungsstand.

Es geht, wie bereits erwähnt, nur um einen Entwicklungsschub und alles was „anders“ ist, ist toll. Ob sich da die verschiedenen Geschmäcker von Eltern und Jugendlichen treffen, ist meist mehr als fraglich. Da es sich aber um ein Jugendzimmer und nicht um eine Gruft handelt, kann man der ganzen Sache ziemlich Stressfrei entgegen sehen. Wenn man sogar lobt und Begeisterung zeigt, kann der Abschluss dieser Phase sogar beschleunigt werden, da der Sinn dieser Aktion damit nicht mehr erfüllt wäre. Es soll ja bekanntlich schocken und nicht gefallen.

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