Mrz 28
Die private Krankenversicherung - PKV
Wie der Name schon bereits erwähnt steckt hinter den privaten Versicherungen ein privates Unternehmen. Dieses Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen einen monatlichen Beitrag die Kosten ihrer Kunden für Unfälle und Krankheiten zu übernehmen. Diese Unternehmen bieten im Gegensatz zu einer gesetzlichen Krankenversicherung mehrere Leistungspakete an. So das Basispaket besonders für junge Kleinunternehmer sehr interessant. Wer mehr Geld in seine gesundheitliche Vorsorge stecken kann und will, kann Zusatzoptionen wie volle Kostenübernahme bei Sehhilfen und Zahnersatz oder Chefarztbehandlung und Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalten hinzubuchen. Der Beitrag und die Aufnahme in eine private Krankenversicherung richten sich dabei nach Eintrittsdatum, Alter, Vorerkrankungen, Body- Maß- Index und Geschlecht. Die privaten Versicherungen sind nicht gezwungen mögliche Kunden aufzunehmen. So ist es vor allem für Übergewichtige schwer, eine private Krankenversicherung zu finden. Für sie bleibt meistens nur die gesetzliche Versicherung.
In der privaten Krankenversicherung muss jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag zahlen, so dass vor allem kinderreiche Familien hier benachteiligt sind. Dafür sind viele kostenlose Vorsorgeuntersuchen in der Versicherung inbegriffen. Ein Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist bis auf wenige Ausnahmen (z. B. der Empfang von Arbeitslosengeld II) nicht möglich.
Doch nicht jeder kann sich privat Versichern. Bisher können sich nur Beamte, Selbständige, Freiberufler, Künstler oder Arbeitnehmer, deren Bruttoeinkommen über der Beitragsbemessungsgrenze von momentan 47.250 Euro liegt, sich privat versichern.
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