Okt 22
Geschwindigkeitsangaben bei DSL-Tarifen
Downloads spielen in unseren alltäglichen Leben eine wichtige Rolle. Ein Download findet bereits dann statt, wenn man sich mit dem Browser eine Webseite ansieht. Dabei werden Daten aus dem Internet auf den Rechner daheim übertragen. Schon beim bloßen Betrachten einer normalen Internetseite nutzt man also den DSL-Anschluss für einen kleinen Download.
Die DSL-Anbieter haben hierzulande allesamt ADSL-Anschlüsse im Repertoire. Zwar ist meist nur ganz schlicht von „DSL“ die Rede, dahinter steckt aber speziell ADSL. Dies bedeutet, dass Downloads immer schneller ablaufen als umgekehrt Uploads. Die Angaben der Anbieter bezüglich der Datenübertragungsgeschwindigkeiten beziehen sich immer auf die Datenübertragungsgeschwindigkeiten, die bei Downloads möglich sind. So kann man beispielsweise mit einem DSL-2000-Zugang bis zu 2048 Kilobit an Daten pro Sekunde herunterladen. Wichtig ist der Zusatz „bis zu“. Es handelt sich nämlich immer um Maximum-Angaben. Ob der jeweilige DSL-Anschluss in der Realität, in der alltäglichen Praxis, tatsächlich die maximale Geschwindigkeit erreicht, kann nur die Praxis selbst letzten Endes zeigen. Ein Anspruch hat man als Kunde darauf nicht, schließlich handelt es sich um Maximum-Angaben mit dem Zusatz „bis zu“.
Zurzeit ist die höchste gängige Anschlussvariante der Anbieter jene der Bezeichnung „DSL 16000“. Maximal sind hier 16.000 Kilobit an Daten pro Sekunde übertragbar. Diese hohe Bandbreite ist aber nicht überall in Deutschland für DSL-Anschlüsse erhältlich. Es kommt auf die DSL-Verfügbarkeit an, in letzter Konsequenz also auf den Ausbau der DSL-Infrastruktur, die in den unterschiedlichen Gebieten und Städten Deutschlands unterschiedlich weit vorangeschritten ist. Wer Pech hat, muss gänzlich auf DSL verzichten, weil DSL-Anschlüsse für seinen Standort gar nicht verfügbar sind und Tarife zur DSL-Nutzung nicht buchbar sind.

