Wer bei einer Online Druckerei etwas drucken lässt muss eine Druckvorlage anliefern und das im richtigen Format und der richtigen Qualität. Eine Druckvorlage enthält sämtliche Druckdaten, wie z. B. Text, Schriften, Bilder, etc. und wir i. d. R. als PDF angeliefert.
Für Laien ist die Erstellung einer brauchbaren Druckvorlage oft eine Herausforderung, muss man doch viele Dinge beachten. Insofern hat man Glück, wenn man sich eine Online Druckerei heraussucht, die eine kostenlose Überprüfung der Druckvorlage übernimmt. Andernfalls können weitere Kosten und Zeitverzögerungen entstehen, bis die Drucksachen vom Postboten ausgeliefert werden.
Man muss sich bei seiner Online Druckerei schlau machen, wie groß der sog. Anschnitt sein soll. Dies wird normalerweise in Millimetern angegeben. Ist z. B. ein Anschnitt von 3 Millimetern einzuhalten, muss man darauf achten, dass Bilder und Texte 3 Millimeter über den Rand hinausgehen. Dies ist nötig, damit beim Zuschneiden der Bedruckten Sache keine weißen Ränder entstehen.
Wenn die Online Druckerei einen Schriftabstand vorgibt sollte man sich auch daran halten. Der Schriftabstand ist der Abstand der Vorgibt, wie weit Schriften vom Rand entfernt sein sollen. Wenn der Schriftabsand z. B. 4 Millimeter betragen soll, muss von einem Text bis zum Rand ein Abstand von 4 Millimeter eingehalten werden, sonst droht die Gefahr, dass Teile der Schrift abgeschnitten werden oder zu nah am Rand sind, was optisch alles andere als gut aussieht.
Farbraum ist sehr wichtig
Wenn man eine Druckvorlage mit einfachen Programmen erstellt, die eigentlich gar nicht dafür geeignet sind (z. B. Word oder Paint), muss man aufpassen, dass das generierte PDF im richtigen Farbraum ist. Im Normalfall sind diese Dokumente im RGB-Farbraum, der aber nicht für Drucksachen geeignet ist. Man muss den CMYK-Farbraum verwenden. Um den Farbraum zu bestimmen, eignen sich z. B. Software-Programme, wie Photoshop.
Sehr wichtig ist noch eine hohe Auflösung von mindestens 300 dpi, damit die Qualität des Druckergebnisses auch stimmt.


Juli 28th, 2010 at 21:27
Wir betreiben eines der größten Vergleichsportale für Onlinedruckereien. Die meisten Onlinedruckereien bieten mittlerweile im Service Bereich eine wohl geordnete Bibliothek an Formatvorlagen an. Die die gängigsten Verarbeitungsmedien unterstützen. Dazu zählen zumindest PDF, PSD, AI, INDD. Also wir überprüfen täglich stichprobenartig wie sich die Serviceleistung zunehmend verbessert. Ebenso nimmt die Anzahl der Druckereien überdurchschnittlich zu, die ihre Infrastruktur so ausbauen, dass Negativ Grafiken automatisch schnell ausgefiltert werden können.
Farbraum ist sehr wichtig,
kann ich nur bestätigen, jedoch möchte ich in dem Bereich dem Laien tatsächlich ein kostenloses Grafikprogramm empfehlen und das ist “GIMP”. Mit diesem Programm ist es möglich Farbräume schnell und effektiv zu ändern, sodass sie für Druckereien tauglich sind.