Es ist doch wirklich so, Familien sind in Sachen Auto aufgeschmissen, denn sie müssen doppelt bezahlen: zum einen sind sie auf 2 Autos angewiesen, denn wenn auch nur einer der Elternteile berufstätig ist, dann trennen sich für die Tagesstunden die Wege der Partner, so dass beide ihre eigenen Dinge zu erledigen haben. Der eine muss beispielsweise seinen Arbeitsplatz aufsuchen und der andere muss die Kinder zur Schule fahren, Einkäufe erledigen oder sonstige Wege auf sich nehmen. Auch wenn beide Partner berufstätig sind, benötigen sie nicht nur einen Pkw, denn in den seltensten Fällen haben beide Ehepartner dieselbe Arbeitsstätte. Familien müssen also zwei Autos kaufen, zwei Versicherungen bezahlen, zwei Mal eine bestimmte Kfz-Steuer begleichen und letztendlich zwei Fahrzeuge betanken. Das ist nicht gerade ein günstiger Spaß, zumal die Autosteuer keinen Rabatt für mehrere Fahrzeuge gibt. Lediglich in der Autoversicherung kann man ein paar Euro einsparen, denn hier kann man ein zweites Auto auch ebenso als Zweitwagen versichern. Dies bedeutet, dass der Zweitwagen in der gleichen Schadensfreiheitsklasse versichert wird, wie der erste Wagen auch, so dass man hier nicht auf der höchsten Stufe beginnen muss, egal wer letztendlich den Wagen fährt. Dies ist wenigstens ein kleiner Lichtblick für Familien, denn auch wenn viele Paare überlegen, wie sie mit nur einem Auto klarkommen könnten, ist dies wohl eher die Minderheit, die letztendlich auch auf ein Auto verzichten wird. Letztendlich muss man also ein derartig hohes Familieneinkommen einfahren, dass man sich nicht nur Wohnung, Haus und Kinder leisten kann, sondern zudem zwei Autos, die nun wirklich nicht gerade günstig sind. Vielleicht kann man einiges an Geld beim Kauf sparen, so dass man dieses Geld für die Nebenkosten zur Verfügung hat.

