Jan 31

Energiesparende Brennwertkessel und Fussbodenheizungen

Tag: Energiesparen, Haushaltstechnik
31. Januar 2008 um 15:33 Uhr

Jedes Jahr im Winter wird es den Eigentümern eines Einfamilienhauses oder einer Doppelhaushälfte nicht nur warm ums Herz, wenn die Heizungsanlage auf vollen Touren läuft. Denkt man an die dabei verbrauchten Brennstoffe und vor allem deren Preise, läuft einem auch schon mal ein kalter Schauer den Rücken herunter. Heizöl oder Gas sparen kann man durch individuelle Einstellungen an den Thermostatventilen seiner Heizkörper. Schlafzimmer oder Hobbyräume sollten dabei nur dann auf die gewünschte höhere Temperatur aufgeheizt werden, wenn diese Räume auch genutzt werden. In dem Zusammenhang gibt es für das Heizmanagement in Wohnräumen die Möglichkeit, für nachts einfach die Thermostatventile am Heizkörper so einzustellen, das die Wohnräume mit einer um 2 bis 3 Grad niedrigeren Temperatur versehen sind. Da man davon ausgehen kann, das dies jeden Tag für ungefähr 8 Stunden erfolgen kann, sind die Einsparpotentiale schon ziemlich hoch, rechnet man doch pro 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur mit 6 Prozent Heizenergieersparnis in diesem Raum.
Eine andere Möglichkeit zum Energiesparen bei seiner Heizung ist der Einsatz von energiesparsamen Heizungsarten. Darunter zählen auch die Fußbodenheizung und der Brennwertkessel. Fußbodenheizungen haben geringe Vorlauftemperaturen von maximal 35 bis 40 Grad Celsius und bieten dem Menschen Behaglichkeit, da sie die Raumtemperatur von unten erwärmen. Die Temperaturempfindlichkeit des Menschen wird mit über die Füße gesteuert. Mit der Beheizung von unten werden somit die Füße des Menschen besonders erwärmt und sorgen damit für das Wohlbefinden beim Menschen. Nutzt man nebenbei gesagt im Internet diverse Gasrechner zum vergleichen von Gaspreisen, führt dies auch zu finanziellen Einsparungen.
Die Energiesparsamkeit der Brennwertheizung ergibt sich aus der zusätzlichen Wärmeabgabe vom Abgas über einen Abgaswärmetauscher auf das Heizungswasser. Dadurch werden 10 Prozent mehr Wärme genutzt, als es bei den Niedertemperaturkesseln der Fall ist.

Lutz Oschmann

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