Nov 11

Erklärungsmodelle des Kartenlegens

Tag: Esoterik
Antonia Ambruoso (consultingnews1[at]googlemail.com) @ 11. November 2007 um 19:34 Uhr

Heute gibt es zwei unterschiedliche Erklärungsmodelle, die sich damit beschäftigen wieso das Ergebnis des Kartenlegens relevant für die Beantwortung einer Frage sein kann. Aufgeteilt werden diese Erklärungen einmal in die psychologische, und in die esoterisch-spirituelle. Bei der esoterisch-spirituellen Erklärung wird auf die Synchronizität eingegangen. Hierbei treten zwei Ereignisse zeitnah oder gleichzeitig auf, ohne dass diese in einem engen Zusammenhang stehen. Aufgrund dieses Erklärungsmodells besteht somit eine Parallelität bei dem Wahrsagen oder Hellsehen was beim Kartenlegen dargestellt wird, und was tatsächlich in dem Leben des Fragenden eingetreten ist. Bei der psychologischen Erklärung wird davon ausgegangen dass das Tarotbild was letztendlich gelegt wird dabei als Gleichnis dazu gesetzt wird was derzeit in dem eigenen Leben geschieht. Nach dieser Erklärung zeigen die Tarotkarten somit typische menschliche Erfahrungen, bei denen die betroffene Person emotional reagiert, und somit die gelegten Karten damit assoziiert was ihr selber in den letzten Tagen oder Monaten passiert ist. Bei dieser Erklärung kann das Tarot zum Aufspüren von unbewussten Gefühlen dienen, und wird somit zu einem Spiegel des eigenen Selbst. Aufgrund dieser Erkenntnisse wenden viele Psychologen heute selber die Tarot-Karten an um diese für ihre therapeutischen Zwecke einzusetzen, und diese dazu zu nutzen um verdrängte Gefühle oder Erinnerungen aufzuspüren, und besser behandeln zu können. Im 15. Jahrhundert wurde zum Kartenlegen oft das Busca-Tarot verwendet, welches bis dahin das einzige Tarot war welches die Zahlenkarten szenisch illustrierte. Das Rider-Waite-Tarot wurde in Anlehnung an das Busca-Tarot ebenfalls mit illustrierten Zahlenkarten gedruckt, was den Vorteil hatte dass diese Karten für die meisten Menschen wesentlich leichter zu benutzen waren.

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