Selbständig zu sein bedeutet sich die Arbeit einzuteilen und der eigene Boss zu sein. Doch wer als selbständiger Unternehmer arbeiten will, muss auch diverse Pflichten und Rechte erfüllen. Wenn Sie der eigene Herr werden wollen, dann sollten Sie sich vorab gut informieren, um mögliche Fehler und Probleme direkt am Anfang zu verhindern.
Eine Existenzgründung sollte gut überlegt werden, vor allem eine Existenzgründung als Bäcker. Die Situation in Deutschland ist aktuell so, dass die Familienbetriebe eigentlich auf dem Rückzug sind. Das Problem ist nicht, dass die Deutschen weniger Lust auf Backwerk haben, vielmehr sind es andere Interessen der potenziellen Nachfolger in diesem Unternehmen. Das heißt viele Bäckereien müssen ihre Tätigkeit aufgeben, weil sie keinen Nachfolger in der Familie gefunden haben, der bereit ist bzw. war das Bäckereihandwerk in alter Tradition fortzusetzen. Stattdessen machen sich immer mehr die Bäckerei-Ketten “breit”. Dabei übernehmen diese Großbäckereien meist vorhandene Bäckereiläden und nutzen den damit verbundenen Standortvorteil für sich aus. Die Franchisenehmer gehen mit dem Unterzeichnen des Franchisevertrags auch gleich eine Existenzgründung als Bäcker ein.
Außer dass es ein zentrales Marketing und einen zentralen Einkauf gibt, muss sich ein derartiger Existenzgründer aber auch um sämtliche Dinge kümmern wie Personaleinstellungen, Beachtung der Hygienemaßnahmen etc. Der Vorteil wenn eine Existenzgründung als Bäcker im Rahmen von Franchise eingegangen wird ist, dass keinerlei Fachwissen im Bäckerberuf durch den Franchisenehmer vorhanden sein muss. Das heißt auch jeder Quereinsteiger, der sich für Backwaren etc. interessiert, kann Franchisepartner werden.
Mit der Existenzgründung als Bäcker verpflichtet sich der Franchisenehmer allerdings auch an den Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und den praxisorientierten Schulungen teilzunehmen.

