Okt 14

Forex Trading Grundlagen

Tag: Geldanlage,Wirtschaft und Finanzen
Steffen Kappesser (steffen[at]holzmatrix.de) @ 14. Oktober 2010 um 20:54 Uhr

Der Forex Markt schläft fast nie. Lediglich am Wochenende haben die Märkte geschlossen. Am Sonntag Abend eröffnen die Märkte in Asien und schließen am Freitag Nacht in New York. Während der Woche ist es 24h am Tag möglich, die Kurse zu beobachten und entsprechende Orders zu platzieren. Die Haupthandelsplätze sind London, New-York, Frankfurt Tokio und Sydney. Das größte Volumen wird jedoch während der Londoner Tradingsession gehandelt. Diese beginnt morgens um ca. 9:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr gegen Abend. Nach dieser Zeit werden die Märkte oft etwas ruhiger, bis dann die Asienmärkte kurz nach Mitternacht eröffnen. Die meisten Daytrader handeln heute im Forex Markt, da er aufgrund seiner Größe, quasi nicht manipulierbar ist, wie man es oft bei engen Märkten erlebt. Der Forex Markt wird durch wirtschaftliche Lagen der verschiedenen Staaten und durch die Zinspolitik der Zentralbanken entweder nach oben oder nach unten getrieben. Gehandelt werden immer Währungspaare und keine einzelnen Währungen. Deshalb ist es sinnvoll beide Währungen im Blick zu haben, wenn man im Devisenhandel aktiv ist. Die erste Währung wird auch oft als die Basiswährung bezeichnet, die zweite oft einfach als Zweitwährung. Durch die sehr volatilen Marktphasen gibt es für einen Trader täglich zahlreiche Möglichkeiten in den Markt einzusteigen. Wenn man auf steigende Kurse setzt, dann kann man Positionen kaufen, wenn man auf fallende Kurse setzt, kann man ebenfalls shorten, das heißt verkaufen. Beim Trading fällt lediglich ein geringer Betrag an, der als Spread an den Broker beglichen wird. Weitere Kosten wie zum Beispiel beim Aktienhandel gibt es nicht. Genau dies macht diesen Markt enorm interessant für alle Anfänger, die zu Beginn noch mit sehr kleinen Beträgen handeln sollten.



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