Jan 28

Häcksler und ihr größtes Problem – verstopfen

Tag: Technik
Sebastian Müller (geraldine.53[at]web.de) @ 28. Januar 2010 um 18:08 Uhr

Für die Arbeit im eigenen Garten finden sich im Handel zahlreiche große und kleine Helferlein, wie zum Beispiel Rasenmäher, Heckenschere, Motorsense und viele mehr. Einer von den Gartenhelfern, die weniger verbreitet sind, ist der Häcksler oder auch Gartenhäcksler genannt. Diese können nicht nur Äste zerkleinern sondern auch Laub und Grasabfälle, so kann erreicht werden, dass diese im Komposter schneller von Kleinstlebewesen zu Humus verarbeitet werden.

Im Handel werden mittlerweile sehr viele unterschiedliche Modelle angeboten, doch ohne eine fachkundige Beratung ist sehr schwer, das für die eigenen im Garten anfallenden Arbeiten geeignete Gerät zu finden. In einem solchen Beratungsgespräch erfährt man zum Beispiel, das es sogenannte Walzenhäcksler gibt, die im Gegensatz zu den anderen Häckslern sehr viel leiser sind, allerdings auch sehr viel langsamer arbeiten als andere. Im Gespräch wird ein guter Verkäufer ebenfalls erwähnen, dass ein Häcksler, der lediglich mit einer Leistung von unter 2000 Watt arbeitet, sich nur für sehr dünne Äste und Zweige eignet.

Auch sollte er erwähnen, dass alle Häcksler ein gemeinsames Problem haben, sie neigen allesamt zum Verstopfen. Wobei dieses Problem vornehmlich durch ein zu starkes Befüllen ausgelöst wird. Allerdings ist es mitunter sehr mühsam den Häcksler dann wieder zum Arbeiten zu bekommen. Manche Hersteller haben mittlerweile reagiert und das Gerät lässt sich kurz rückwärts betreiben, um die Verstopfung zu lösen. Andere wieder reagieren schon von ganz allein, indem sie kurzzeitig die Leistung erhöhen, womit erreicht werden soll, dass es gar nicht erst zur Verstopfung kommt. Natürlich sind derartige Häcksler vor allem im höher preisigen Sektor zu finden, während einfache immer noch mühsam auseinandergebaut werden müssen.

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