Apr 25

Handytarife – Prepaid, Grundgebühr, Mindestumsatz, Flatrate. Kurzer Überblick und Tipps

Tag: Telekommunikation
25. April 2007 um 18:47 Uhr

Prepaid · Prepaid lohnt sich dann, wenn man eher selten telefoniert und darüber hinaus eine vertragliche Bindung umgehen möchte. So kann man die Karte seines Handys je nach Bedarf und Notwendigkeit immer wieder aufladen. Ein weiterer Vorteil - die Nutzungskosten des Handys sind übersichtlich und überschaubar und bewegen sich immer nur in einem bestimmten Rahmen. So eignet sich die Prepaid-Variante zum Beispiel gut für Kinder und Jugendliche, deren Eltern in der Regel für die entstandenen Kosten aufkommen müssen

Grundgebühr · Ein Handyvertrag mit Grundgebühr lohnt sich dann, wenn man sein Mobiltelefon viel und oft nutzt. Die monatliche Grundgebühr lässt sich im Optimal-Fall durch die individuellen und an das Telefonierverhalten angepassten Tarife voll - oder zumindest größtenteils - ausschöpfen, so dass der Kunde dies zu seinem Vorteil nutzen kann.

Mindestumsatz · Wenn man einen der Handytarife mit Mindestumsatz abschließt, dann bedeutet dies, dass monatlich ein bestimmter Betrag berechnet wird (der in der Grundgebühr enthalten ist). Dieser kann vom Nutzer vertelefoniert oder anderweitig verbraucht werden. Sollte dieser Betrag nicht genutzt werden, so wird er dennoch berechnet. Auf der anderen Seite können die Mobilfunkanbieter auf diesem Wege sicher stellen, dass sie durch einen Kunden in einem bestimmten Zeitraum die entsprechenden Umsätze machen.

Flatrate · Bei der Flatrate handelt es sich um einen Pauschalbetrag, der monatlich zu entrichten ist – dafür kann man dann unbegrenzt einen bestimmten Service in Anspruch nehmen, im Bereich des Mobilfunks bezieht sich dies entweder auf die Telefonie oder das Surfen über das Mobilfunkgerät im Internet. Bei der Telefonie bezieht sich die Flatrate auf unbegrenztes oder bislang nur teilweise begrenztes telefonieren in bestimmte Handynetze oder zu bestimmten Festnetznummern – die erste einheitliche Handy-Flatrate steht bis dato noch aus. Beim Surfen im Internet unterscheidet man zwischen einer Datenflatrate nach Volumen und einer zeitlichen Flatrate.

David Placht, info@contendia.de

siehe auch...

Was meinen Sie dazu?