Die Financial Times hat auch dieses Jahr wieder einen Startup-Wettbewerb ausgerichtet. Unter dem Titel „enable2start“ gewannen insgesamt fünf Firmen den renommierten Wettbewerb. Mit zu den Gewinnern gehört auch ein Start-up aus Bayern, dass im Gegensatz zu den anderen vier Gewinnerfirmen nicht auf ein reines Internetgeschäftsmodell setzt. Vielmehr lässt der „Freizeitpark im Hanffeld“ Labyrinthe aus dem nachwachsenden Rohstoff Hanf wachsen. In der Freizeit tingeln Tausende von Touristen zu diesen Hanflabyrinthen und zahlen brav Eintritt. Nebenbei wird noch etwas auf Edutainment also auf Wissensvermittlung zum nachwachsenden Rohstoff Hanf gesetzt. Zudem können die Besucher natürlich auch Textilien, Kosmetika und Lebensmittel aus Hanf käuflich erwerben. Firmen wie Thermo-Hanf oder Hanfhaus konnten zudem auch noch Sponsoren für das Konzept gewonnen werden. Mit diesem Ansatz kürt die Financial Times also auf jeden Fall ein sehr interessantes Geschäftsmodell, das für die Landwirtschaft also den wichtigsten Produzenten von Hanf ein wahrer Segen ist. Denn mit dem Vehikel Hanf-Labyrinth werden wie erwähnt Tausende von Konsumenten erreicht werden, die auf die Vorzüge und den Nutzen des nachhaltigen Rohstoffs, der auf dem Acker wächst, sehr eindrücklich und nachhaltig hingewiesen werden. Der Financial Times ist ein großes Lob auszusprechen, dass der enable2start-Wettbewerb ausgetragen wird und das mit dem „Freizeitpark im Hanffeld“ auch noch ein sehr innovatives Geschäftsmodell gefördert wird. Die Gewinnerfirmen dürfen sich regelmäßig im Rahmen der Financial Times-Berichterstattung präsentieren. Hierdurch wird dem Hanf weitere wertvolle Aufmerksamkeit zuteil. Hiervon wird nicht nur der Freizeitpark im Hanffeld profitieren, sondern alle Firmen, die mit Hanfprodukten handeln. Auch die Konsumenten, die auf die Hanfprodukte aufmerksam werden, haben hierdurch die Gelegenheit sich mit Hilfe von Hanf gesünder zu ernähren, zu kleiden und auch das Gesicht einzucremen.

