Das Studium in Deutschland wird für die Studierwilligen immer kostspieliger. Egal bei welcher Universität oder Fachhochschule sie studieren, ob staatlich oder privat, es fallen neben den Unterhaltungskosten für Wohnung und Lebensmittel zusätzlich noch Geld für Lehrmittel und neuerdings Studiengebühren an. Leider bekommt nicht jeder Student BaföG. Umfragen ergaben, dass nur jeder zehnte Student BaföG berechtigt ist. Was machen die anderen neun? Einige bekommen Geld von den Eltern. Aber leider passt der finanzielle Background der Familie nicht bei jedem, und so sind viele Studenten gezwungen, neben dem Studium zu arbeiten. Nur kann man oft nicht so viel Arbeiten, um sich das Studienleben zu finanzieren. Banken und auch Studentenwerke bieten aber mittlerweile zu guten Konditionen Kredite beziehungsweise Darlehen an.
Solche so genannten Studienkredite können Sie beim Studentenwerk als Studentendarlehen beantragen. Das Studentenwerk vermittelt Studenten an die Kfw, die Kasse für Wiederaufbau. Diese geben zinsgünstige Darlehen mit einem effektiven Jahreszins von circa vier Prozent. Zudem müssen diese Art von Krediten erst nach einer Pause von zwei bis drei Jahren zurückbezahlt werden. Weiterhin gibt es auch noch Studienabschlussdarlehen. Sie werden direkt vom Studentenwerk vergeben. Auch herkömmliche Kreditinstitute und Banken vergeben zinsgünstige Kredite an Studenten. Dabei werden die Bedürfnisse der Studenten berücksichtigt. Sicherheiten, wie sie bei einem Arbeitnehmer verlangt werden, müssen natürlich nicht gegeben sein. Ein festes Einkommen haben Studenten bekanntlich nicht.
Generell gilt: Alle Angebote vor Vertragsabschluss nach deren Konditionen vergleichen. Besitzt das Darlehen auch eine spezielle Versicherung, wenn die monatlichen Raten einmal nicht gezahlt werden können. Zinsgünstige Darlehen mit einer Zahlungspause von zwei bis drei Jahren nach Abschluss des Studiums sollten gewählt werden. Meist brauchen Studenten ein bis zwei Jahre bis sie in das Berufsleben voll einsteigen können, erst ab diesem Zeitpunkt kann man mit Hilfe des geregelten Einkommens die monatlichen Abschläge bestreiten.

