Okt 24

Hundehaftpflichtversicherung

Tag: Versicherung
Roland Lotter (office[at]123-vergleiche.de) @ 24. Oktober 2008 um 09:03 Uhr

Wer einen Hund bei sich aufnimmt, übernimmt eine große Verantwortung. Nicht nur dem Hund gegenüber, sondern auch die Verantwortung für Dinge die der Hund zerstört oder für Unfälle die der Hund verursacht. Schon kleine Welpen können den Halter in große Finanzielle Schwierigkeiten bringen. Der Hund braucht nur auf die Straße zu laufen, der Fahrer eines heranfahrenden Autos kann nicht mehr bremsen und fährt in ein anderes Fahrzeug hinein. Dieser Schaden kann ein sehr großes Loch in die Haushaltskasse reißen, denn schnell kommt ein fünfstelliger, oder gar ein sechsstelliger Betrag zusammen. Um den Hundehalter vor solchen Finanziellen Schäden zu schützen, sollte man eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen. Die Hundehaftpflichtversicherung kann den Schaden oder den Unfall zwar nicht verhindern, aber sie übernimmt die dadurch entstandenen Kosten. Auch wenn der Hund einmal zubeißen sollte und dadurch der betroffene seiner Arbeit nicht nachkommen kann, zahlt in diesem Fall die Hundehaftpflichtversicherung die Kosten für den Verdienstausfall, sowie das Schmerzensgeld das der Betroffene wohl fordern wird. Auch die Krankenkasse die den Betroffenen versichert, kann im Ernstfall auf den Hundehalter zukommen und die Behandlungskosten zurückfordern. Hier kommt sehr schnell ein hoher Geldbetrag zusammen, aus diesem Grund, sollte die Deckungssumme nicht zu niedrig eingestuft sein. Eine niedrige Deckungssumme, verspricht zwar einen niedrigeren Beitragssatz, aber im Ernstfall, gerade bei Unfällen bei denen nicht nur Gegenstände zu Schaden kommen, sondern auch Personen betroffen sind, kann eine Deckungssumme von einer Million eventuell nicht reichen.

 

In einigen Städten Deutschlands ist es sogar Pflicht den Hund zu versichern. Das gilt insbesondere, wenn es sich bei dem Hund um einen Hund handelt der als Gefährlich eingestuft wurde. Eine Hundehaftpflichtversicherung deckt alle Schäden sie durch den Hund entstanden sind, auch wenn der Hund im Urlaub von jemand anderen in Pflege genommen wurde. Schäden die der Hund dem Halter selber zufügt, werden nicht von der Hundehaftpflichtversicherung übernommen. Vor dem abschließen einer Hundehaftpflichtversicherung, sollte ein Versicherungsvergleich gemacht werden.  Denn auch bei einer Hundehaftpflichtversicherung, gibt es verschiedene Anbieter mit verschiedenen Beitragssätzen.

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