Wer regelmäßig Zeitung liest und sich in den letzten Jahren mit dem Bevölkerungswandel beschäftigt hat weiß, dass die Bevölkerung in den Industrieländern immer älter wird. Aber das Alter ist noch lange kein Grund, warum der Großteil unserer Bevölkerung auf den Komfort eines Mobiltelefons verzichten muss.
Die demographische Entwicklung hat nun auch immer deutlichere Auswirkungen auf den Elektronikmarkt. Auffällig ist dies unter anderem in der Handybranche, wo nun verstärkt Modelle für die älteren Mitbürger entwickelt werden. Grund dafür ist, dass moderne Handymodelle oft mit unnötigen (und für die Senioren verwirrenden) Funktionen ausgestattet sind, wie Spiele, Internetzugang, Kameras und Touchscreen, die in den seltensten Fällen genutzt werden. Dazu kommt das oftmals viel zu kleine Display, welches ein Problem für ältere Menschen darstellt und nicht unbedingt durch eine Brille behoben werden kann, sowie die kleinen Tasten, die meist mehr erahnt als gesehen werden.
Doch die Handyindustrie schwört Abhilfe. Immer mehr Seniorenhandys kommen auf den Markt, die große Displays und extra große Tasten haben, die von den älteren Mitmenschen auch gut gesehen werden können. Unnötige Funktionen werden entfernt und es wird in erster Linie auf das Wert gelegt, wofür ein Handy eigentlich konstruiert wurde: Zum einfachen Telefonieren. Sei es ein Gespräch mit den Enkeln (die sich wahrscheinlich nicht für das neue Seniorenhandy von Oma und Opa begeistern können), ein wichtiges Gespräch mit dem Arzt oder gar ein Anruf in der Notfallzentrale, weil man beim Spazieren gestürzt ist – all dies ist möglich mit den neuen Seniorenhandys ohne die Benutzung eines Mobiltelefons für ältere Menschen zur Tortour werden zu lassen.
Ein gutes Beispiel für ein Seniorenhandy ist das BIG EASY 2.

