Der Bausparvertrag ist in Deutschland die am weitesten verbreitete Sparmethode, um sich später einmal Immobilien kaufen oder bauen zu können.
Beim Bausparen handelt es sich um ein zielgerichtetes Sparen, das ausschließlich der Schaffung von Wohneigentum bzw. Wohnraum zur Vermietung dient. Der Bausparer wird durch den Bausparvertrag ein Mitglied in einer Zweckspargemeinschaft und erwirbt sich durch diesen ein Anrecht auf ein zinsvergünstigtes Darlehen, für den Kauf oder den Bau von Immobilien, wie unter immobilien-und.ch berichtet wird.
Zu Beginn des Bausparvertrages steht eine Sparphase, in der der Bausparer in seinen Bausparvertrag finanzielle Mittel fließen lässt. Der Vorteil eines Bausparvertrags liegt darin, dass hier auch eine Anlage von geringen Beträgen möglich ist, sodass jeder die Möglichkeit hat, einen solchen abzuschließen.
Durch diese Einzahlung erwirbt sich der Bausparer das Recht auf eine Gegenleistung, die später, also zum Vertragsablauf, erbracht wird. Die Leistung ist das Bauspardarlehen, das ein Darlehen mit einem besonders niedrigen Zinssatz ist. Der Zinssatz steht bereits beim Abschluss des Bausparvertrages fest und wird nicht verändert. Damit ist man von Anfang an, von den Zinsschwankungen am Kapitalmarkt völlig unabhängig, und kann sich somit heute schon günstige Zinsen für den späteren Bau oder Erwerb von Immobilien sichern.
Möglich ist diese geringe Zinssicherung, da die Mittel für das Baudarlehen aus den gesammelten Geldern aller Bausparer stammen. Dabei setzen sich die finanziellen Mittel aus den Einzahlungen der Ansparphase sowie aus den Tilgungsleistungen der Gemeinschaft der Bausparer zusammen.
Ist die Ansparphase beendet, hat der Bausparer einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen. Durch die bereits angesparte Summe, verfügt er zudem über Eigenkapital, was von den kreditgebenden Banken für Immobilien sehr positiv bewertet wird. Heute ist es nämlich kaum noch möglich, ohne ein gewisses Maß an Eigenkapital eine Finanzierung für Immobilien oder ein bestimmtes Bauvorhaben zu bekommen.
Mehr als 50 Prozent der Bauherren in Deutschland verfügen über einen Bausparvertrag und Statistiken zufolge, ist ein Bausparer rund drei Jahre eher in seinen eigenen Immobilien, wie auf www.wohnungen-immobilien.eu erläutert wird, zu Hause, als ein Sparer, der auf eine andere Methode setzt.
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de

