Feb 25
Ist Golf immer noch ein Spiel der Reichen?
Dem Golfsport hängt immer noch der Ruf nach, ein Sport der gehobenen Leute zu sein. Wenn jemand von Golf hört, denkt er entweder an ein Auto oder an reiche Snobs, die ihre gehobene Nase in den Wind halten, karierte Westen tragen und sich über die Armut anderer lustig machen. Dass dem nicht so ist – mal abgesehen von der Frage, ob es jemals so war – beweisen die Mitgliederzahlen der Golfverbände. Allein in Deutschland steigen sie sprunghaft an, so dass immer mehr Golfclubs gegründet werden und Golfartikelhändler wie Radieschen aus dem Boden schießen. Denn Golf hat in den letzten 20 bis 30 Jahren immer mehr an Beliebtheit bei der Unter- und Mittelschicht gewonnen, so dass er heute wieder dort angekommen ist, wo er einst erfunden wurde. Viele wissen gar nicht, dass Golf früher ein Spiel der Armen war und von schottischen Schäfern erfunden wurde. Heute kann sich jedermann für unter 100 Euro eine kleine Golfausrüstung kaufen und Golf auf einem Platz oder in einem Club seiner Wahl spielen. Voraussetzung für das Spielen in Clubs ist in den meisten Fällen die Platzreife. In einem relativ kurzen und günstigen Kurs kann man sie aber schnell erlangen, so dass dem Golfvergnügen nichts mehr im Wege steht. Mittlerweile hat Golf in Europa eine dermaßen hohe Popularität erlangt, dass flächendeckend Golfplätze vorhanden und diese somit innerhalb kürzester Zeit zu erreichen sind. Nach einem stressigen Arbeitstag kann man deshalb getrost einen kurzen Abstecher auf den Golfplatz machen und den Stress von sich fallen lassen. Golf ist eben auch ein hervorragender Ausgleichssport.










