Aug 30
Lebensversicherung verkaufen macht Sinn
Viele der Lebensversicherungen die abgeschlossen werden, laufen nicht bis zum Ende der vereinbarten Zeit, sondern werden frühzeitig gekündigt.
Dabei erheben die Versicherer einen Stornoabzug, so dass der Verbraucher oftmals weniger bekommt als er in die Lebensversicherung einbezahlt hat.
Seit einiger Zeit haben sich deshalb Unternehmen darauf spezialisiert, den Verbrauchern ihre Lebensversicherung abzukaufen und diese dann bis zum Ende der Laufzeit weiter zu bezahlen.
Dadurch hat der Verbraucher Vorteile, denn erstens bekommt er in der Regel zwischen 2 und 15 Prozent mehr Geld ausbezahlt als bei der Versicherungsgesellschaft und zudem bleibt noch ein kostenloser Todesfallschutz erhalten, da die Versicherung weiter läuft.
Der Bereich Lebensversicherung verkaufen hat sich inzwischen etabliert und die Firmen, welche der Versicherungen aufkaufen, sind auch seriös und teilweise auch an der Börse notiert.
Grundsätzlich aber kann man sagen, dass die Kündigung einer Lebensversicherung und auch der Verkauf immer mit Verlusten verbunden ist, deshalb sollte dieser Schritt soweit es geht, vermieden werden.
Die Versicherungsgesellschaften bieten den Kunden bei Problemen auch eine Beitragsfreistellung oder Beitragsstundung an.
Bei der Beitragsfreistellung muss der monatliche Beitrag nicht mehr bezahlt werden und die Versicherungssumme wird herabgesetzt und ruht bis zum Ende der Laufzeit.
Dies hat für den Kunden den Vorteil, dass er keinen Stornoabzug bekommt und von dem Schlussüberschussanteil profitiert.
Eine weitere Möglichkeit ist es noch die Lebensversicherung zu beleihen. Dies bieten die Versicherer und auch der Zweitmarkt Lebensversicherungen an, die in der Regel bessere Zinsen dem Kunden anbieten.
Dabei gibt es auch einige Unternehmen, die selbst Fondsgebundene Lebensversicherungen beleihen, allerdings in der Regel nicht bis zu 100 Prozent des Wertes.










