Apr 30

Mannequins gibt es nicht nur auf dem Laufsteg

Tag: Sonstiges,Sonstiges
Johannes Kammel (johannes.kammel[at]gmx.at) @ 30. April 2009 um 10:36 Uhr

Mannequins kennt man heutzutage fast nur noch vom Laufsteg. Denn das Wort hat sich an und für sich so verwandelt, dass es nur noch für die Top-Models, die uns aktuelle Mode präsentieren, verwendet wird. Allerdings sind die Ursprünge des Wortes Mannequins ganz andere.

Das Wort Mannequins leitet sich vom niederländischen Wort Maneken ab. Das bedeutet Männchen und eine andere Herleitung des Wortes besagt, dass die ursprüngliche Bedeutung „Abbildung der Wirklichkeit“ war. Beides trifft auf etwas zu, wofür die Bezeichnung Mannequins durchaus genauso angewendet wird und das zu Recht. Mannequins werden auch Schaufensterpuppen genannt, die genau wie die menschlichen Namenskollegen, aktuelle Mode präsentieren.

Die Wirkungen sind bei beiden Formen von Mannequins im Wesentlichen dieselben. Durch die Präsentation am menschlichen Körper, oder an einer Nachbildung desselben, können wir uns diese Modeartikel wesentlich besser vorstellen. Das lässt uns sehr häufig dazu tendieren, diese Ware auch zu kaufen. Dass diese Körper auch noch Idealmasse aufweisen, ist natürlich nicht gerade ein Minuspunkt.

Obwohl die Wirkungen dieselben sind, gibt es natürlich beträchtliche Unterschiede. Und zwar für den Handel, speziell den Einzelhandel, solche, die eindeutig für die Mannequins aus Kunststoff sprechen. Diese sind nämlich wesentlich billiger und vor allem sind sie flexibel einsetzbar und schnell austauschbar, wenn sich an den Idealmassen etwas ändert.

Diese Mannequins sind also, wenn man das zusammenfasst, fast genauso gut wie ihre menschlichen Pendants, allerdings sind sie wesentlich kostengünstiger und flexibler. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass der Handel schon seit langer Zeit auf diese Mannequins setzt und man kaum einen Verkaufsraum ohne so eine Puppe findet.

Was meinen Sie dazu?