Okt 15
Maronenpilz – Pilze bestimmen
Der Maronenpilz wird auch Maronenröhrling genannt. Er ist ein recht kleiner Pilz, zumindest im Vergleich zum Steinpilz. Er besitzt einen dunkelbraunen Hut und grüngebliche Röhren. Der Stiel ist bräunlich gefasert, das Fleisch leicht bläulich. Der Hut ist zunächst halbkugelig, später polsterförmig. Die Farbe ist braun in verschiedenen Schattierungen. Der Hut ist häufig schmierig. Der Stiel ist bis zu 10 cm lang. Der Maronenpilz ist ein sehr beliebter Speisepilz, ähnlich wie beim Steinpilz. Besonders zu beachten ist, dass er in rohem Zustand giftig ist, dies äußert sich in Magen- und Darmbeschwerden. Der Maronenpilz kommt von Juni bis November im Nadel- und Laubwald vor, besonders unter Fichten und Kiefern, aber auch unter anderen Baumarten, oft in sehr großen Mengen, weshalb er auch so auffällig ist. Er wächst vorwiegend auf sauren Böden. Der Maronenpilz gehört in den älteren Nadelwäldern der Mittelgebirge zu den häufigsten Röhrlingen. In tieferen Lagen kommt er auch in Eichen-Hainbuchen-Wäldern vor. Der Maronenpilz ist weit verbreitet in Europa, vom Flachland bis ins Hochgebirge. Der Maronenpilz ist recht einfach zu bestimmen, man kann ihn höchstens mit dem Steinpilz verwechseln. Das dicke Fleisch des Maronenpilzes ist zuerst weiß, dann weißgelb und verfärbt sich beim Durchbrechen schwach blaugrün, unter der Oberhaut dagegen meist rötlich. Jung ist er derb, im Alter zart und weich, dies ist beim Pilze bestimmen schon ein wichtiges Merkmal. Die langen Röhren färben sich bei schwachem Fingerdruck, was ein sicheres Merkmal ist, nach wenigen Augenblicken dunkelgrün oder blaugrün, dann in Richtung schwarzgrün. Zuerst sind die Röhren an den Stiel gewachsen, dann trennen sie später und sehen dann eingedrückt aus.
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