Feb 13

Moderne Wege für ein Leben mit der Glutenunverträglichkeit

Tag: Wellness
Karl Krueger (karl.krueger75[at]web.de) @ 13. Februar 2010 um 18:49 Uhr

Jeder sechste Erwachsene gehört in Deutschland bereits zur Gruppierung der Allergiker.
Innerhalb des umfangreichen Bereichs der Weizenallergie nimmt vor allem die Glutenallergie einen großen Gesellschaftsrang ein. Besonders häufig tritt die Weizenallergie auf, in der Regel dehnt sich die Allergie aber auf alle bestehenden Getreidesorten aus. Die Unverträglichkeit Gluten könnte sich bislang im frühen Kinderalter herausstellen, wobei weiter ebenfalls von einer Zöliakie gespochen wird. Ebenso wird ein gehäuftes Erscheinen bei Erwachsenen ab dem 33. Lebensalter diagnostiziert.

Die Anzeichen sind mannigfaltig und es kann einige Zeit vorübergehen, bis die Weizenallergie mit Sicherheit bestätigt wird. Hierbei wird entsprechend auf Magenspiegelungen und speziellen Untersuchungen des Stuhls zurückgegriffen. Liegt eine Allergie vor, könnte diese sich daher unentdeckt zu einer Sprue-Erkrankung mit recht vielseitigen Wirkungen weiterentwickeln. Ist die Sprue nicht therapiert, könnten sich Nebenerkrankungen wie Neurodermitis und Diabetes entwickeln. Noch dazu können die Darmschleimhäute soweit geschädigt werden, dass weiterhin ihre natürlichen Funktion der Verdauung nicht mehr ausüben können und sich daher nebenbei eine Intoleranz von Laktose ausprägen könnte.
Leider sollte man sagen, dass eine Weizenallergie nicht geheilt werden kann.

Was für viele Patienten im ersten Moment nach einer Form von Bestrafung und dem Verzicht auf etliche gewohnte Speisen klingt, ist genau genommen betrachtet jedoch die Maßnahme größter Wahl umein normales Dasein führen zu können. Denn es existieren mehrere Wege für ein Leben mit der Weizenunverträglichkeit. Mittlerweile sind viele Bücher zum Kochen auf dem Markt, die verständlich näherbringen, mit welchen Zutaten man Bestandteile von Getreide ergänzen kann und im Internet gibt es selbst einige Selbsthilfegruppen, die dazu Erfahrungen austauschen. Und derjenige der zu Beginn festgestellt hat, dass eine Kartoffel-Marzipantorte lecker schmecken könnte, ist auf dem besten Gang, seine Krankheit zu akzeptieren und ungeachtet dessen ein genussvolles Dasein zu führen.

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