Nov 27
Montessori-Pädagogik in der Gegenwart
Im Jahre 1907 wurde die Montessori-Pädagogik erstmals eingeführt. Sie erhielt ihren Namen von der italienischen Ärztin und Pädagogin Maria Montessori. Sie stellte diese alternative Bildungsmethodik und -philosophie für Kindergärten und Schulen zusammen.
Um die Montessori-Pädagogik erfolgreich anwenden zu können, wird das Montessori-Lernspielzeug und das Montessori-Entwicklungsmaterial verwendet. Dabei handelt es sich um einfache Spielzeuge, die die Neugier und den Tatendrang von Kindern wecken sollen. Das Kind entscheidet selbständig, mit welchem Spielzeug es gerade spielen möchte. Doch dabei handelt es sich auf keinen Fall um sinnloses Spielen. Denn das Lernen und das Fördern der eigenen Fähigkeiten stehen dabei ebenso im Vordergrund wie der Spaß mit dem Spielzeug. Wichtig ist vor allem, dass sich das Kind eigenständig dazu entscheidet, mit einem gewissen Montessori-Lernspielzeug momentan zu spielen. Von Eltern und Pädagogen sollte das Kind niemals unter Druck oder gar unter einen Zwang gesetzt werden, dass es etwas Bestimmtes lernen soll. Dadurch werden der eigene Wille und somit auch der eigene Charakter des Kindes geformt und gestärkt. Es lernt frühzeitig eigenständig zu denken und zu handeln und übernimmt somit auch Verantwortung für das eigene Denken und Handeln.
Im Laufe der Jahre wurde die Montessori-Pädagogik in keinster Weise verändern. Einzig und allein das Spielzeug und das Montessori-Entwicklungsmaterial wurden immer weiter auf dem neuesten Stand der Entwicklung gehalten. Heutzutage wird die Montessori-Pädagogik nach wie vor in entsprechenden Einrichtungen und selbst in privaten Haushalten sehr häufig angewendet. Selbst Jetsun Pema, die Schwester des Dalai Lama, entschied sich in den 70er Jahren für die Montessori-Pädagogik, die in indischen Einrichtungen für Waisen- und Flüchtlingskinder aus Tibet angewendet wird.
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