Feb 08

Naturseife

Tag: Wellness
Martin Arendt (info[at]waschkultur.de) @ 8. Februar 2007 um 15:42 Uhr

Vom Nischendasein zu einem echten Trend: Naturseife. Anfangs war sie ein Geheimtip, und nur vereinzelt auf Öko- oder Kunsthandwerksmärkten zu kaufen. Mittlerweile ist die Nachfrage nach Naturseife riesig, und man kann sie in vielen Geschäften der gehobenen Klasse oder in spezialisierten Seifenläden, die man in immer mehr Städten findet, kaufen.
Naturseife ist zwar kein geschützter Begriff, doch versteht man darunter gemeinhin Seifen, die nach traditioneller Methode durch Verseifen von natürlichen Fetten und Ölen hergestellt werden. In der Regel werden dafür hochwertige Pflanzenöle verwendet. Zu dieser Seifengrundmasse werden noch weitere natürliche Zusätze gegeben, um der Naturseife Duft, Farbe und besondere Pflegewirkungen zu verleihen.
Wenn man sicher sein will, dass zu kaufen was man erwartet, sollte man etwas beachten: Wenn man handgefertigte Seifen liesst, klingt das zunächst einmal sehr ursprünglich, dies muss aber bei weitem nicht immer der Fall sein.

Es werden mittlerweile häufig Seifen angeboten, die zwar tatsächlich handgefertigt sind, aber trotzdem künstliche Tenside und andere alles andere als natürliche Zutaten enthalten. Oft sind es Glycerinseifen aus einer fertigen Giessmasse, die sich durch Transparenz und extrem leuchtende Farben auszeichnen. Auch sind einige Unternehmer auf die Idee gekommen, handgefertigte Seifen in grossem Stil in Billiglohnländern in Auftrag zu geben, was der ursprünglichen Idee von Naturseife nicht so ganz entspricht. Wenn man einmal einen Seifenladen besichtigt hat, der handgefertigte Naturseifen selbst herstellt, und mit Leib und Seele hinter seinen Produkten steht, stellt man den Unterschied recht schnell fest.

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