Aug 25

Neulich beim Besuch von Freunden

Tag: Reisen
Andreas Mettler (presse[at]mettlerweb.de) @ 25. August 2008 um 19:03 Uhr

Neulich bei einem Besuch bei Bekannten trafen wir auf Klaus, der von sich behauptete, seinen Traumberuf gefunden zu haben. Neugierig geworden stellten wir Anwesende Fragen, schließlich hört man nicht alle Tage davon, gehört doch Schimpfen auf den Arbeitstrott und Jammern über mäßige Bezahlung für denselben fast schon zum guten Ton in Deutschland. Er wäre Immobilienmakler, antwortete Klaus, was an sich noch nicht seine hohe Zufriedenheit erklären würde. Deutlicher wurde es dann durch die nachgeschobenen Erklärungen, er konkretisierte sein Tätigkeitsfeld auf Mallorca Immobilien und schon wurde ihm die Aufmerksamkeit aller Anwesenden zuteil, schließlich bringen die meisten mit Immobilien Mallorca nicht so selbstverständlich in Verbindung wie Frankfurt oder Berlin. Er genieße die Möglichkeit, dort zu arbeiten, wo andere ihren Urlaub verbringen und vermutlich jeder konnte es ihm nachvollziehen, eine spontan durchgeführte Befragung der Gäste ergab, dass jeder bereits mindestens einmal auf der Insel war, einige am Ballermann, andere mehr auf kulturellen und architektonischen Pfaden streifend, doch jeder schwärmte von den Landschaften, der Luft, dem Wetter und Klima allgemein, der Gastfreundlichkeit und dem guten Essen. Es verwunderte also nicht, dass Klaus in seinem Job nicht nur zufrieden, sondern auch erfolgreich ist, nicht nur Prominente wollen auf Mallorca dem Wetter in Deutschland entfliehen, immer mehr Deutsche zieht es auf die Insel und wer einmal ihrem Charme erlegen ist, der kann sich mit dem Gedanken, dort ein Anwesen zu erwerben und fortan seinen Urlaub im eigenen Haus zu verbringen, oder zumindest im eigenen Appartement immer mehr anfreunden. Zwar sind die Landstücke mit Meerblick naturgemäß vergleichsweise kostenintensiv und so eher den Besserverdienern vorenthalten, im Landesinneren gibt es jedoch Bauland und fertige Immobilien, die interessant und attraktiv auch für schmalere Geldbeutel sind, und die, so rechnete Klaus uns weiter vor, durch die Einsparungen bei der Unterbringung im Hotel sich auch teilweise refinanzieren.

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