Apr 13

Offene Immobilienfonds

Tag: Wirtschaft und Finanzen
Marcel Winter (mwinter[at]skorbmedia.de) @ 13. April 2007 um 20:36 Uhr

Unter offene Immobilienfonds, versteht man Sondervermögen aus Grundstücken. Mindestens fünfzehn Grundstücke werden von einer Kapitalanlagegesellschaft betreut. Diese tritt als Spezialkreditinstitut auf und vertritt das Sondervermögen als rechtsfähige Kraft. Die flüssigen Gelder werde bei einer Depotbank verwahrt und entsprechende Anteile an Fonds vergeben. Gewerbliche Immobilien die Mieteinnahmen und Wertsteigernde Gewinn erzielen werden gekauft und für die Anlagen benutzt.

Für Anleger ist es auch möglich mit geringen Beiträgen an Immobilien zu beteiligen. Eine börsentägliche Verfügung erfolgt täglich. Das bedeutet für den Anleger, er kann Fondanteile jederzeit kaufen oder veräußern. Dadurch legen diese Investmentfonds ihr Kapital zusätzlich in kurzfristige Zugriffsmöglichkeiten, wie z.B. Zinspapiere oder Anlagen.

Eine Liquiditätsreserve darf fünf Prozent des kompletten Fondvermögens nicht unter- und 49 Prozent nicht überschreiten. Wird das Volumen zurück gegebener Anteile der liquiden Mittel, muss der Fond sich vom Grundstück trennen, oder Rendite, belastendes Fremdgeld versuchen zu bekommen.

Offene Immobilienfonds legen ihre Wertbestimmung in den Verkehrswert, den unabhängige Gutachten durch die Analyse von Mietverträgen, laufende Kosten usw. festzulegen haben. Der Fond darf dabei nicht Objekte unter ihrem Verkehrswert veräußern.

Immobilienfonds haben den Ruf steuergünstig zu sein. Der Grund, sie haben einen Ca. ein 30prozentiger - Gewinnanteil auf den steuerfreien Wertsteigerungen der Immobilien beruht, während die übrigen Gewinne als Einkünfte aus Kapitalvermögen besteuert werden.

Es werden Beteiligungen in Form von rückgabefähigen und übertragbaren von Kapitalanlagegesellschaften als Zertifikate ausgegeben. Wie viele es genau sind, ist je nach Nachfrage bestimmt. In Deutschland sind Zertifikate schon ab 50-60 Euro erhältlich. Durch diesen „Prozess“ sind in Deutschland von einigen Fonds mehrere hunderttausend im Umlauf. Eine Depotbank ermittelt täglich die Rücknahmepreise. Es wird einmal jährlich Ausgeschüttet.

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