Nov 20
Online-Games sind der Knüller
Der Boom der Online-Computerspiele begann 1997 mit dem Start des ersten Online-Spiels „Ultima Online“. Bestandteil dieses Spiels war das Land Britannia mit mehreren hundert tausend Einwohnern, unter Anderem gab es dort Schneider, Schmiede, Musiker und Soldaten, die Städte bauen, Geschäfte eröffnen und Kriege führen müssen. In dieser mittelalterlichen virtuellen Welt sind die Spieler gleichzeitig gemeinsame Akteure und auch Konkurrenten. Dieses Spiel hat begeisterte Anhänger auf der ganzen Welt. Seit dem Start des ersten Online-Spiels sind viele neue hinzu gekommen. Immer mehr Spieler nutzen dieses Angebot im Netz, weil sie hier nicht allein spielen müssen, sondern mit anderen Charakteren konfrontiert werden, die von ihren Mit- oder Gegenspielern gesteuert werden. Die soziale Gemeinschaft und der Austausch der Nutzer untereinander machen das Spielen zu einem besonderen Erlebnis. Die meist jugendlichen Spieler nutzen das Internet für Kontakte und Austausch mit Gleichgesinnten. Im Vordergrund liegt hier immer der Spaß am Spiel. Durch Übung, Schulung von Gedächtnis und Wahrnehmung und Entwicklung neuer Strategien gelingt es dem Spieler, an anderen vorbei zu ziehen und in der High Score ganz nach oben zu steigen. Je mehr der Spieler seine Strategie perfektioniert, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich ihm. Er besteht im „Kampf“ gegen andere und gewinnt immer mehr an Selbstvertrauen, je höher er in der Hierarchie steigt, was oft auch positive Auswirkungen auf seinen Alltag hat. Bei der Vielzahl der angebotenen Spiele, sei es nun Poker, Schach oder Denk- und Knobelspiele, Sportspiele, Strategiespiele und Bausimulationen oder Baller- oder Kriegsspiele, hier kommt jeder auf seine Kosten.










