Sep 08
Onlineapotheken – DocMorris und die Pillen via WWW
Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen DocMorris ist der Pionier unter den sogenannten Onlineapotheken. Das Geschäftsmodell, was so einfach und einleuchtend erscheint, war stetig Gegenstand heftiger juristischer Feldzüge.
Das Unternehmen wurde im Jahre 2000 von Jacques Waterval, einem niederländischen Apotheker und dem deutschen IT-Experten Ralf Däinghaus, mit Sitz in den Niederlanden gegründet. Der Unternehmensstandort ist nicht unbegründet. Die deutsche Gesetzgebung sah bis 2003 ein Verbot des Arzneimittelversandhandels und Preisbindung auf rezeptpflichtige Medikamente vor.
Seit 2004 ist eben jener Versandhandel auch in Deutschland rechtens, was just deutsche Mitbewerber auf den Plan rief. Zum Vorteil der Verbraucher bzw. Patienten.
Denn Konkurenz belebt bekanntlich das Geschäft. In Zeiten sinkender kassenärztlicher Leistungen, Kassenbeitragserhöhungen und kränkeltem Gesundheitssystem, eröffnen die Internetapotheken ein wenig Spielraum, dem nicht nur von Krankheit geplagten Patienten ein paar Euros zu sparen. Die „Melkkuh Patient“ hat es nun mit in der Hand, einen Teil beizusteuern, den inflationären Preistreiberreien von Pharmaunternehmen einen Riegel vorzuschieben.Das Prinzip ist simpel. Das Einsenden des Rezeptes an die Onlineapotheke und nach einer sehr kurzen Warte- bzw. Lieferzeit viel Geld bei der Rezeptzuzahlung zu sparen. Denn dieses Verfahren wird von den meisten Krankenkassen unterstützt. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist gleich den deutschen Medikamenten.
Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sich vertrauensvoll an ihren Arzt.
Auf der Strecke bleibt oft die Apotheke um die Ecke. Die Umsätze sanken und verschoben sich auf „Nebenprodukte“, z.B. Kosmetika oder rezeptfreie Tinkturen. Nichtzuletzt eine Grube, die sich viele Apotheker selbst gegraben haben. Trotz der Entkopplung der Preisbindung bei nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten, lebt das „Apothekenmonopol“ in den Köpfen vieler Betreiber weiter. Von unternehmerischer Preisgestaltungen keine Spur. Jedoch ist ein Vorteil geblieben - sie bekommen eine individuelle Beratung, die bei Onlineapotheken leider nicht oder nur bedingt möglich ist.
Ein kleiner Vergleich beliebter Medikamente – sehen Sie selbst
Rezeptfreie Präparate sind sehr kostengünstig zu bekommen, wie unser
kleiner Vergleich beweist:
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Präparat
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Unternehmen
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Preis
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Ersparnis
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Aspirin(„0,5“ 100 Tabletten) |
regionale Apotheke
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15,10 €
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0 %
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12,75 €
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ca. 15 %
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14,35 €
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ca. 5 %
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13,02 €
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ca. 14 %
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Persona Teststäbchen(24 Stäbchen für
Empfängnisverhütung) |
regionale Apotheke
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33,95 €
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0 %
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29,98 €
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ca. 12 %
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29,95 €
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ca. 12 %
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29,95 €
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ca. 12 %
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Priorin(30 Kapseln gegen Haarausfall)
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regionale Apotheke
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13,95 €
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0 %
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9,98 €
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ca. 28 %
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11,95 €
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ca. 15 %
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12,21 €
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ca. 13 %
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| Alle Angaben beruhen auf einer Stichprobe Sep.2006 Keine Gewähr der Angaben. |
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Sie sehen also, dass sich mit Onlineapotheken erheblich Kosten sparen lassen.
Für weitere Fragen zu diesem Thema, steht Ihnen ihre Krankenkasse beratend zur Seite.
Alles Gute und bleiben Sie gesund!










