Jun 09

Optimale Trainingsergänzung durch Creatin und Whey-Proteine

Tag: Sport und Fitness
Winfried Strauss (info[at]prepaidkreditkarten.biz) @ 9. Juni 2008 um 21:36 Uhr

Durchtrainiert, sportlich, stark. Für jeden (Kraft-)Sportler sind das die höchsten Ziele, die es zu erreichen gilt. Regelmäßiges Training, gesunde Ernährung, genügend Schlaf und Erholung sind die besten Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Dennoch kann man sein Training und seinen Körper durch die Verwendung von Creatin (einer organischen Säure) und Whey-Proteinen optimal unterstützen. Im Folgenden werden diese Mittel kurz vorgestellt und erläutert.

Creatin ist eine organische Säure, die vom Körper selbst produziert wird und bei der Muskelkontraktion dazu verwendet wird, ATP, den Energielieferanten des Körpers, aus dem bei der Kontraktion entstandenen ADP zurück zu gewinnen. Täglich sollte man 2-4 Gramm Creatin durch Fleisch- und Fischgerichte zu sich nehmen. Eine höhere “Dosis” ist im Zusammenhang mit Krafttraining allerdings denkbar und sinnvoll. Hierbei ist es möglich, eine große Menge von ca. 20 Gramm Creatin über eine Woche hinweg zu nehmen, eine Erhaltungsphase von 3 Gramm durchzuführen und dann eine Pause einzulegen. Effektiver ist jedoch die Zufuhr von Creatin in kleineren Mengen über einen längeren Zeitraum hinweg. Nachdem das Creatin dann abgesetzt wurde, normalisiert sich der Creatinhaushalt im Körper wieder, bis dahin erzielte Trainingsfortschritte bleiben allerdings erhalten.

Die Vorteile von Creatin sind, dass es vom Körper selbständig produziert wird und somit keinen Fremdstoff darstellt, sowie dass es zu einer reellen Erhöhung der Muskelmasse kommt. Nachteilig ist, dass sich durch Creatin das Körpergewicht um 1-3 Kilogramm durch Wassereinlagerungen erhöhen kann. Bei Hochdosierungen kann es zu starken Blähungen und Durchfall bis hin zu Muskelkrämpfen kommen. Die Anwendung kleinerer Mengen ist quasi unbedenklich.

Ein weiteres Mittel zur Nahrungsergänzung sind die so genannten Whey-Proteine. Diese werden aus Molke gewonnen und können vom Körper sehr schnell aufgenommen und umgesetzt werden. Sie haben eine hohe Wertigkeit und liefern dem Körper zusätzliche Aminosäuren, die gerade bei der Regeneration nach dem Training gebraucht werden. Hierdurch werden die Muskeln nachweislich aufgebaut und Stoffwechselvorgänge des Körpers unterstützt. Whey-Proteine sind gut verträglich, nahezu fett- und milchzuckerfrei und können vom Körper gut verarbeitet werden. Allerdings ist es ein rein chemisch gewonnener Stoff, der so in der Natur nicht vorkommt und somit einen Fremdstoff für den Körper darstellt.

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