Jul 03

Phishing Mails - Gefahren kennen und umgehen

Tag: Sonstiges, Vorsicht Falle ...
3. Juli 2006 um 12:25 Uhr

Bekommen Sie auch angeblich von ihrer Bank E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, ihre persönlichen Daten, wie PIN Nummern, TAN und Kontodaten einzugeben?

Diese Art der Informationsbeschaffung ihrer sensiblen Daten nennt man Phishing.
Hat der Betrüger, welcher solche E-Mails verschickt, einmal ihre Daten, kann er im schlimmsten Fall ihr Konto plündern!

Doch wie funktioniert diese Masche?

Die Betrüger verschicken E-Mail´s, in der z.B. steht, dass Sie aufgrund von Wartungsarbeiten der Bank, ihre Kontodaten etc., erneut angeben müssen.
Ein Klick auf den beigefügten Link, leitet Sie allerdings nicht auf die Seite der Bank weiter. Auf der Plagiatseite werden Sie gebeten, ihre Daten einzutragen und folgend auf die richtige Seite ihrer Bank weitergeleitet. Das Design der jeweiligen Bank (oder ähnliches) wird bis ins kleinste Detail nachgebildet, so dass die meisten Menschen gar nicht merken, sich auf den Seiten der Datenbiebe zu befinden. Auch ein Blick in die Adressleiste ihrer Browsers ist nicht immer ein Garant für Gewissheit.Viele Pisher nutzen Links, die bis auf einen oder wenige Buchstaben dem der Originalseite ähneln.
Der neuste Trick ist, sie schon im Text der E-Mail unter Zugzwang zu setzen, ihre Daten einzugeben. Die Drohungen suggerieren, ihr Konto zu sperren bzw. Sie vom Online-Banking auszuschließen. Gewiefte Betrüger gehen sogar auf Kundenängste ein und operieren mit solchen Aussagen wie: „Um unser System besser vor betrügerischen Absichten durch das Absenden von Phishing Mails zu schützen, klicken Sie bitte auf untenstehenden Link um ihre Daten einzugeben, um sich vor solchen Betrügern zu schützen …“.

Was machen Betrüger mit diesen Daten und wer haftet?

Haupziel ist damit, Geld von ihrem Konto abzuheben oder es auf andere Konten zu transferieren. Das Geld ist also weg.

Ob die Bank für den Schaden haftet, steht in den AGBs (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) ihres Kreditinstitutes. Im Schadensfall liegt die Aussicht auf Erfolg relativ niedrig, da ein Verschulden ihrerseits vorliegt. Denn Sie haben ihre Daten freiwillig, trotz Warnungen in den Medien, weitergegeben. Sprechen Sie am Besten mit dem Kundenberater ihrer Bank darüber.

Was ist im Schadensfall zu tun?

Sollten Sie trotz aller Warnungen Opfer solcher Betrüger geworden sein, informieren Sie sofort ihre Bank und lassen ihre bisherigen TAN Nummern sperren. Auch eine Sperrung des Kontos ist sinnvoll. Des weiteren empfiehlt es sich, umgehend ihre TAN zu ändern. In jedem Fall ist Eile geboten, denn hat der Täter einmal ihre Daten, wird er sich sofort ihres Kontos und damit ihres Geldes bemächtigen.

Wie kann ich mich schützen?

Vor den Phishing Mails leider gar nicht, da diese als Massen E-Mail verschickt werden. Sollten sie eine erhalten, löschen Sie diese sofort. Denn ihre Bank wird weder eine E-Mail an Sie schreiben, noch die Angabe ihrer sensibelsten Kontodaten verlangen.

Sollten Sie unsicher sein, was genau zu tun ist, so steht ihnen Ihr Bankberater hilfreich zu Seite.

Übrigens - Einige Programme helfen Ihnen Pishing-Mails zu erkennen und sich vor anderen Bedrohungen aus dem Internet zu schützen.

Unser Tipp:

Norton Internet Security 2006

siehe auch...

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