Jun 26

Photoepilation

Tag: Sonstiges,Wellness
Marla Schnee (info[at]epilationsstudio.de) @ 26. Juni 2009 um 17:28 Uhr

Viele Menschen kennen das Problem von störenden Härchen und dem täglichen Prozedere sie loszuwerden. In der heutigen Zeit findet deshalb die permanente Haarentfernung mit Photoepilation immer größere Beliebtheit.

Die Photoepilation umfasst dabei alle lichtbasierten Systeme, wie die Laser oder IPL Technologie. Bei diesen Techniken wird mit hochenergetischem Licht gearbeitet, dass auf bestimmte Wellenlängen für die Haarentfernung reduziert ist. Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung mit Photoepilation ist ein ausreichender Kontrastunterschied zwischen dem Haar und der Haut. Je dunkler das Haar ist und je heller die Haut, desto besser ist der Erfolg. Das Licht ist von seinen Wellenlängen so programmiert, dass es dunklere Zielstrukturen erhitzt. Dadurch kann das dunkle Haar erhitzt werden, ohne die hellere Haut zu schädigen (Prinzip der selektiven Photothermolyse). Ziel der permanenten Haarentfernung ist eine thermische Schädigung der Haarwurzel, so dass kein neues Haar mehr nachwachsen kann. Dazu muss die Wellenlänge und Energie des eingesetzten Gerätes zum Haut- und Haartyp passen. Enthaarungslaser wie der Alexandrit oder Diodenlaser arbeiten mit einer Wellenlänge um die 800 Nanometer, d.h. sie benötigen dunklere Haartypen für die Behandlung, haben jedoch den Vorteil, dass sie tief in die Haut eindringen und auch für dunklere Hauttypen gut geeignet sind. Die IPL-Technologie arbeitet im Gegensatz zum Laser nicht mit einer festen Wellenlänge, sondern mit einem Spektrum an Licht-Wellenlängen, welches sich bei den meisten Geräten zwischen 600-950 Nanometer bewegt. In diesem Bereich sprechen nicht nur die ganz dunklen Haare an, sondern auch die etwas helleren Brauntöne. Dementsprechend reagiert aber auch eine leicht gebräunte Haut schneller, was eine Behandlung bei dunkleren Hauttypen etwas einschränkt. Die Lichtenergie bei IPL-Geräten dringt nur zu einem geringen Teil in die Tiefe der Haut, wodurch tieferliegende Haare (wie z.B. am Rücken) schwerer zu entfernen sind.

Im Endeffekt gibt es keine Königstechnologie, da jeder andere Voraussetzungen mitbringt. Wichtig für eine erfolgreiche Photoepilation ist eine ausreichende Erfahrung und richtige Technik, um die passenden Parameter einsetzen zu können.

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