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Rausfaser die Robuste Tapete

Tag: Haushalt,Kunst & Kultur,Tipps und Tricks
Nicola Lavacca (nesta123[at]gmx.net) @ 7. September 2008 um 03:45 Uhr

Die beliebteste Tapete in deutschen Wohnungen ist die Raufaser Tapete. Keine Tapete wird öfters geklebt. Der Erfinder der Raufaser Tapete ist Hugo Erfurt aus Wuppertal. Daher werden diese Tapeten auch Erfurter Raufaser genannt. Sie besteht aus 100 % Zellulose; das sind Fasern aus Recyclingpapier und daher sind diese Tapeten auch preiswert. Hinzu kommt das man zwischen mehreren Sorten wählen kann, die die Qualität widerspiegeln. Es gibt ganz einfache Tapeten, die auch wenig Körnung besitzen und sich wie dünnes Papier anfühlen und es gibt die dickeren, deren Papier fester ist. Dass die Tapete Struktur hat, d.h. nicht glatt ist, liegt daran, dass sie aus drei Schichten Papier, die übereinander geklebt werden, bestehen. Dadurch erscheint eine unregelmäßige Anordnung der kleinen Fasern. Diese Art der Tapeten lassen sich relativ leicht verkleben. Es braucht auch auf keinen Ansatz geachtet werden, so dass die Rolle durchgängig gebraucht werden kann. Diese Tapeten können gestrichen werden und so ist es dem Maler selbst überlassen, wie er sich künstlerisch auf der Tapete verwirklichen will. In den meisten Wohnungen, die an neue Mieter übergeben werden, ist die Tapete weiß gestrichen. Hier sagt man, die Wohnung ist neu renoviert mit Raufaser weiß. Aber es gibt soviel Farbnuancen, dass die Wahl schwer fällt. Auch ist es möglich, eine Tapete aus Raufaser mehrmals zu streichen. Leider ist das Entfernen einer Tapete aus Raufaser nicht so einfach, da sie aus Papier besteht. Also muss man die Wand mit einer Wasser–Seifen–Mischung bestreichen und ein paar Minuten warten, bis man die Tapete ab spachteln kann.

Michel Michale

feedblaster@gmx.net

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