Ein großes umweltpolitisches Thema ist die Erzeugung von ökologischem Strom. Der Bedarf an Energie steigt mit dem technischen Fortschritt, dabei sollte allerdings auch darauf geachtet werden, dass der Ausstoß von Kohlendioxid nicht mit ansteigt, da uns die Umwelt dies in Zukunft sehr übel nehmen kann. So gut wie ohne Kohlendioxid erzeugen beispielsweise Windkraftanlagen und Wasserkraftanlagen ihren Strom ökologisch. Der in Wasserkraftanlagen erzeugte elektrische Strom kann über einen Ökostrom Vergleich im Web auch vom Verbraucher direkt von einem Stromanbieter bezogen werden. Bei der Stromerzeugung über Wasserkraft gibt es mehrere Möglichkeiten. Unter anderem erzeugen Pumpspeicherkraftwerke oder Wasserkraftwerke an Talsperren diesen ökologisch wertvollen Strom. Am Pumpspeicherwerk befinden sich ein oberes und ein unteres Wasserbecken zum Auffangen des Wassers. Kommt es zum Beispiel im Stromnetz zu Stromschwankungen als Folge eines erhöhten Energieverbrauches, kann das Pumpspeicherwerk innerhalb von Minuten zugeschaltet werden. Dabei wird der Absperrschieber des oberen Wasserbeckens geöffnet und es fließen mehrere Tausend Kubikmeter Wasser die Rohrleitungen zu den Turbinen runter und treiben die Turbinen damit an. An die Turbinen sind Generatoren gekoppelt, die dann die eigentliche Stromerzeugung übernehmen. In verbrauchsarmen Nebenzeiten wird das Wasser aus dem unteren wieder in das obere Becken gepumpt.
Die Windkraft ist eine zweite Möglichkeit, aus der Natur Elektroenergie zu gewinnen, die dann wiederum über einen Internet – Strompreisvergleich in den Haushalten und Betrieben beziehbar wird. Windkraftanlagen bestehen aus einem Turm, der in der Erde fest verankert ist. Auf diesem Turm ist eine Gondel montiert, an deren einen Seite ein Rotor mit meist 3 Rotorblättern angebaut ist. In der Gondel befindet sich ein Maschinenraum, in dem vom Rotor ausgehend eine Welle angetrieben wird, die wiederum mit dem Generator zur Stromerzeugung verbunden ist. Dieser Strom wird dann nur noch in netzfähige Elektroenergie umgewandelt und kann danach in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Autor: Lutz Oschmann

