Nov 15
Rockabilly
Eine besondere Art, Rock´n Roll zu spielen, heißt Rockabilly. Rockabilly gibt es seit Mitte der 50er Jahre. Junge Musiker aus den Südstaaten der USA interpretierten den „Black Rhythm and Blues“ auf eine neue, unbekannte Art. Dabei spielten sie allerdings auf ihren „alten“, ihnen vertrauen Instrumenten.
Dieser Stil war zunächst nicht durch den Begriff Rockabilly geprägt, man ordnete die Musik in die Musik-Richtungen Rhythm & Blues oder Pop ein. Die Rockabilly Art der Rock´n Roll Musik war in den Südstaaten sehr bekannt und beliebt, kam allerdings nicht über die Grenzen der Südstaaten hinaus.
Anfang der 80er Jahren erlebte die Rockabilly Musik großen Anklang, auch außerhalb der Südstaaten und wurde von der breiten Masse begeistert aufgenommen. Die Rockabilly Szene gibt es bis heute, extreme Anhänger kleiden sich ähnlich dem Emo Trend. Karos, Nietengürtel und fetzige Rock-Motive spielen eine entscheidene Rolle. Oldtimer aus den USA und Konzerte in kleinen Lokalitäten sind das Hobby der Rockabilly Anhänger.
Bekannte Musiker, die bis heute gehört und gefeiert werden, sind beispielsweise Elvis Presley, Bill Black, Scotty Moore, Carl Perkins, die Carter Family, Charlie Rich und Charlie Feathers.
Rockabilly hat eine besondere Bedeutung in Europa und vor allem in Deutschland ist es bis heute stärker vertreten als erwartet und allgemein geschätzt. Ab den 90er Jahren entwickelte sich eine Rockabillyszene, auch mit deutschsprachigen Liedern. In einem Rockabilly Shop kann man rockige Klamotten und auch Emo Klamotten kaufen.










